Die Wahrheit über Jörg Fischer Teil 3

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags am Januar 2, 2009 von antifara

@ 113 sababba
>
> >>Seit 1979 wurden mindestens 4.000 schwule Männer im Iran zum Tode
> verurteilt und hingerichtet.<< Quelle für dein zahlenmaterial???
> Diese absurde zahl ist offensichtlich weit zu hoch gegriffen und
> nichts wreiter als drewiste propaganda -wie üblich bei dir. Auch
> darüber wurdest du im detail informiert im gelöschten
> SpeakersCorner.
>
>
> Ich stelle mal dagegen den auf die schnelle recherchierten
> offiziellen UNHCR bericht der vereinten nationen:
>
> >>Die Zahl der Hinrichtungen in Iran gilt weiterhin als hoch. Seit
> Anfang desJahres 2001 bis zum Zeitpunkt des Berichtes von Maurice
> Copithorne sind 60 Hinrichtungen dem Special Representative of the
> Commission on Human Rights bekannt geworden.<<
> quelle:
> VEREINTE NATIONEN
> DER HOHE
> FLÜCHTLINGSKOMMISSAR
>
> http://tinyurl.com/4e4zez
>
> Das bedeutet konkret 8 (!!) hinrichtungen jährlich-von denen
> selbstverständlich jede einzelne eine zu viel ist. Ebenso ist sehr
> aufschlussreich, dass selbst die UN sich nicht in der lage sehen
> valides zahlenmaterial vorzulegen was fischer-aharon natürlich in
> keinster weise davon abhält, irgendwelche absurd hohen mondzahlen
> als tatsache in den raum zu stellen:
>
> >>Aufgrund einer fehlenden systematischen Beobachtung der Menschenrecht
> ssituation in Iran kann allerdings nicht bestätigt werden, ob die
> betroffenen Personen allein aufgrund homosexueller Handlungen
> verurteilt und hingerichtet oder ob zusätzliche Anklagen erhoben
> wurden. Es kommt vor, dass Homosexualität als eine von mehreren
> Anschuldigungen vorgebracht wird. Im Hinblick auf die Vielzahl von
> Hinrichtungen und Auspeitschungen in Iran, ist
> nicht auszuschließen, dass hierunter Personen aufgrund ihrer
> Homosexualität getötet oder mit Peitschenhieben, wie sie das
> iranische Strafgesetzbuch vorsieht, bestraft werden. <<
>
>
>
>
> So, es wäre nun an dir die hinrichtungen die übrigen hinrichtungen
> zu belegen. Wie verteilen sich denn die angeblichen 3.940
> hinrichtungen schwuler auf die jjahre 1979 bis ende 2000? Hmm???
>
> Du wirst natürlich wie üblich keine belege liefern, so wie du hier
> im thread nicht für eine einzige deiner kruden thesen einen beleg
> geliefert hast.Als nächstes kommt dann wieder ein themensprung.
> Diesmal schauen wir genauer hin, versprochen!!
> Einstweilen darf man das getrost als weitere L Ü G E N G E S C H I
> C H T E von vielen
>
> betrachten, wie gesagt, es ist nur wenige wochen her, dass dir das
> im detail vorgerechnet wurde, Du machst also wieder besseren
> wissens schäbige hasbara-propaganda.
>
>
> Und um das sehr klar zu sagen: Ich lehne die todesstrafe immer und
> ganz grundsätzlich ab, nicht nur so wie du wenn sie in arabischen
> ländern oder dem iran praktiziert wird. Und ob nun an schwulen oder
> an massenmördern ist mir dabei ebenso herzlich egal. Dazu zählen
> ebenso die mindestens so unmengen rechtswidriger extraterritorialen
> tötungen durch Israels armee, die zudem noch regelmäßig kinder,
> frauen und sonstige unbeteilligte in den tod reißen und erst die
> saat für neuen hass sind, Und auch das sei noch erwähnt: Die
> weltweit führenden nationen sind an erster stelle china und schon
> gleich darauf die von dir so unreflektiert hochgejubelten USA.
>
> Demokratien zeichnen sich im übrigen dadurch aus, dass sie das
> kriegsvölkerrecht -so sie es ratifiziert haben auch einhalten. Den
> part kann ich mir schenken, theoden hat dazu ausführlich material
> beigesteuert welches die rolle der USA genauer beleuchtet. Zur
> schäbigen rolle der israelischen regierungen steht schon in #16
> einiges, das ließe sich hundertfach fortführen. dafür aber sehr
> wesentlich: Hier nun die erklärung aus deinem
> hasbara-kriegshandbuch, anmerkungen in eckigen klammern [] von mir:
>
> >>Name calling
>
> Through the careful choice of words, the name calling technique
> links a person or an idea to a negative symbol.[in diesem fall
> iran= schwule süße teenies= todesstrafe am baukran] zusätzlich
> voyoristisch verstärkt durch den manipulativen einsatz von
> bildmaterial in kombination mit phantasiezahlen die natürlich nicht
> belegt werden, siehe auch hasbara-handbuch S 18 >>a picture is
> worth more than 1000 words<< und so wird mit den beiden teenagern
> sicher von fischer noch bis ins grab propaganda gemacht. Denn um
> konstruktive ansätze geht es fischer beim ausschlachten der opfer
> ja überhaupt nicht. Ansonsten hätte dieser pseudo-privatdozent und
> propagandist ja zur abwechslung längst mal eben so zahlreich
> lösungsvorschläge für die aktuelle situation im iran in angriff
> genommen. Z.b. sich engagiert dafür, dass schwule ein wirkliches
> und dauerhaftes asylrecht in _allen_ europäischen ländern erhalten
> und in der richtung wenigstens halb so oft artikel verfasst. Aber
> fehlanzeige, es geht nur darum stimmung zu machen. Auch der
> politisch uninteressierteste schwule hat sicherlich mitbekommen,
> dass diese teens vor einigen jahren schon gehängt wurden.
> Aber an lösungsansetzen ist jemand der die opfer eigentlich nur
> verhöhnt indem er sie „ausstellt“ wie in einer vitrine eben gerade
> nicht nicht gelegen. DIe tibetanische gebetsmüle der iran ist böse,
> etc. etc.reicht ab sofort nicht mehr.]
>
> Creating negative connotations by name calling is done to try and
> get the audience to reject a person or idea on the basis of
> negative associations[man verdreht also die dinge so lange, bis sie
> einen negativen beigeschmack für das publikum bekommen und
> möglichst große ablehnung hervorrufen], without allowing a real
> examination of that person or idea.[Das ist nun besonders wichtig
> und wird vom pseudojourna
> listen und privatdozenten fischer-aharon sehr regelmäßig so
> praktiziert: Es geht darum, die dinge -obwohl sie bewusst verzerrt
> dargestellt wurden- so zu verschleiern, dass es dem publikum
> unmöglich wird, eine echte prüfung der gefälschten fakten
> vorzunehmen.
> Unseriöser kann ein journalist nicht arbeiten!]
>
> >>For the Israel activist, it is more important to be aware of
> subtly diffrent meaning that well chosen words give. Call
> „demonstrations“ riots, many Palestinian political organizations
> „riots“, and so on<< Fischer aharon -bedingt durch ein jahrzeht
> nazzi-kaderschule und in der folge linksextremen organisationen-
> kann das noch einen zacken besser: er macht aus der bereits
> zweifelhaften, weil diffusen aussage „many“, also „vielen
> palestinensischen politischen organisationen“ die zu
> terrororganisationen erklärt werden sollen, bevorzugt gerne „
> islamofaschistische terroristen“. Dabei geht es ihm nur darum, dass
> der wortbestandteil „islam“ penetriert wird . Wohlwissend, dass der
> durchschnittsleser mühe hat die bergriffe mit inhalten zu füllen
> und noch mehr zwischen islam und islamismus sauber zu trennen.
> Motto: Ein wenig von dem dreck mit dem er dabei wirft muss
> unbedingt hängen bleiben.- Je nachdem wie intensiv man
> fischer-aharon dabei auf die finger schaut schiebt er dann -meist
> erst auf konkreten hinweis nach „
> aber man muss ja differenzieren zwischen islam und islamisten
> differenzieren, was er natürlich nie konkret mit inhalten
> füllt…]<<
>
> quelle: das zuvor verlinkte schulungsbuch für hasbarakrieger
> welches fischer-aharon zu tief ihnaliert hat, auf S. 22
>
>
> Deswegen gehört gestalten wie fischer-aharon das handwerk gelegt
> und ein jeder sollte begreifen dass das was er in bester
> nazi-manier betreibt einfach Widerwärtige Porpaganda ist.
>
> Da gehe ich ausnahmsweise mal konform mit der zweifelhaften hasbara-
> kriegerschulung. Mit einem extremisten wie dir fischer-aharon darf
> man nicht diskutieren, den muss man genau in die ecke stellen in
> die jeder extremist gehört. Fischer-aharon ist ein extremist, das
> beweisen die selbst gewählten stationen nach seinem inszenierten
> ausstieg aus der naziszene. Das buch für hasbara-propagandisten
> sagt dazu:
>
> >>It is best to maintain a „no platform policy“ for racists and extremists.<<
> siehe S. 31 des handbuchs. Das war der grund, weshalb man fischer-
> aharon aus diversen politikclubs geschmissen hat bei GR. Es hat
> zwar lange gedauert bis einige admins realisiert haben welch
> perfides spiel inszeniert wurde aber besser spät als nie. Dass die
> konsequenz fischer-aharons war darauf hin werbung für neu
> gegründete extremistische clubs zu machen, die vorsichtshalber
> nicht mitlesbar sind, verwundert nun gar nicht. Das schlaue hasbara
> kriegslehrbuch dazu:
> >>The israel activist must make sure that he or she can control
> the terms of debate<<
> Also der hasbara-krieger muss sicherstellen, dass er oder sie die
> kontrolle über die debatte behält. Diskussionen stelle ich mir
> deutlich anders vor wie vermutlich die meisten demokraten.
> Fischer-aharon zähle ich nicht dazu, egal wie oft er das als eine
> art salvatorische cklausel in seine abstrusen und manipulierten
> propagandabeiträge einbaut.
>
> Es ist zeit, sich extremisten und manipulativen brandstiftern wie
> fischer-aharon entgegenzustellen und ihnen endgültig die plattform
> für ihr treiben zu entziehen.
>
> Deshalb sollte man sich zukünftig besser mit der tieferen analyse
> seiner texte befassen als nur die dinge ein ums andere mal richtig
> zu stellen. Wenn seine mechanismen beiträge zu verfassen demaskiert
> werden, fällt die regelmäßige inhaltiche manipulation sowieso in
> sich zusammen.
>
> Das mal als anregung…. @ 119 sababba >>Das macht Demokratie aus,
> in fascghistischen Diktaturen wie Iran, Nordkorea oder China werden
> Andersdenkende verfolgt und Misstände dürfen nicht öffentlich
> angeprangtert werden.<<
>
> siehe vorgegebener textbaustein hasbara-kriegslehre…
> >>Don’t allow opponents the opportunity to engage in point scoring.
> Whenever „name calling“ is used, think about referring to the same
> thing, but with a favourable description (e.g. suburb). COnsider
> calling settlements „communities“ or „villages“ Use the same names
> back: If somebody talks about sharons war crimes talk about arafats
> war crimes[oder wenn es um die mauer geht, die deutlich höher ist
> als es die berliner je war deklariere sie zu einem harmlosen zaun
> oder schutzzaun als ob man über den eigenen gartenzaun spräche etc.
> etc. man muss nur konsequent die clubs auf derartige miese tricks
> hin durchgehen, die fraktion der hasbara-krieger ist nie an echter
> diskussionen interessiert, egal wie oft sie das suggerieren, es
> geht auschließlich darum, die verzerrenden darstellungen einem
> publikum nahe zu bringen. Damit das auch rethorisch ungeschulten
> gelingt, hat man ein frage- antwortschema entwickelt, an das der
> krieger sich halten soll.<<
> fischer-aharon verwendet mal wieder neine bedrohung suggerierende
> floskel "faschistische diktaturen" [siehe arbeitsanweisung S 25 f
> im Hasbarahandbuch] , fischer-aharon schreibt über die ach so bösen:
> >>und Misstände dürfen nicht öffentlich angeprangtert werden.<<
> um dann die ach so heren demokratien Israel und USA über den klee
> zu loben in #119:
> >>Moßstände werden offen angesprochen und kritisiert.<<
>
> und übersieht dabei, dass sich exakt die selbe handlunganweisung im
> hasbara-lehrbuch für selbsternannte propagandisten steht. >>An
> important MORAL and TACTICAL question ist wether he or sche should
> always defend israel, even on occations when he or she may not
> agree with the actions of the government or military. << Siehe
> handbuch S. 28 ff
>
>
>
> Und die handlungsanweisung:
>
> >>However if a jewish student genuily disagrees with an action
> taken by Israeli Government should be wary of criticising the
> government in general terms. Criticism levelled at ministers or the
> government can undermine attempts to defend Israel at a later date.
> <<
>
>
> Kurz: Fresse halten wenn, man eigentlich kritik zu üben hätte!
> Alles andere ist gegen die interessen israels gerichtet. Bei einer
> solchen denke wird natürlich klar, weshalb ein fischer-
> aharon probleme mit meinen profilinhalten haben muss.:-D Die darin
> enthaltenen bilder wären lt. hasbara-propagandabüchlein ein echter
> affront den sich ein strammer hasbarakrieger niemals leistet… Und
> den gibt der multi-gewendete extremist fischer-aharon derzeit.
>
> und hier gleich der nächste strategische trick auf den reihenweise
> leute hereinfallen:
> >>When an Israel activist [also hasbara-propagandakrieger] accepts
> limited criticism of Israel Government action, it CAN CREATE an
> impression of openness and balance and can increase the chances of
> being trusted when talking about other issuse.<<
> auf gut deutsch es kann den eindruck von OFFENHEIT und
> AUSGEWOGENHEIT VORTÄUSCHEN und die chancen erhöhen dass vertraut
> wird, wenn es um andere themen geht [Versalhervorhebungen von mir].
> Das erklärt dann auch die einzige intention die der verfasser des
> beitrages # 119 verfolgt. Olmert als nützlicher idiot in der
> hoffnung,
> fischer-aharon selbst kann sich ein wenig des inzwischen sichtbar
> verlustig gegangenen vertrauens wieder bei neuen unwissenden
> aufbauen.
> ..
>
>
> So wie fischer die beispiele gewählt hat, also gegen china,
> nordkorea etc. sieht in der tat selbst ein staat wie israel oder
> die USA wie eine musterdemokratie aus. Das dem mitnichten so ist,
> dafür hat theoden reichlich belege bereits eingestellt.
>

Die Wahrheit über den Extremisten Jörg Fischer, Teil 2

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags , , , , , , am Januar 1, 2009 von antifara

Die Wahrheit über Jörg Fischer, Teil 1

Veröffentlicht in Allgemeines mit Tags am Dezember 31, 2008 von antifara

> Scheint so daß der wende-extremist neue Auftraggeber gefunden > hat?! Zahlen die jetzt besser oder beruhigt es das schlechte > gewissen oder dient das dem abtragen persönlicher Schuld für die 9 > Jahre intensivsten> Engagements bei den Nazis? Denn geändert hat sich ja bei dir > wenig, vom statement >>Wer sich das antickern grundsätzlich sparen > kann: Nazis, Rassisten, Antisemiten,> Antizionisten und dergleichen.<< mal abgesehen …. Und damit wir > uns richtig verstehen: Ich habe zwar sehr sehr wenig Verständnis > dafür, daß jemand 9 Jahre lang Nazi Politik mitmacht, ja sogar sehr > aktiv und zielgerichtet gestaltet. Aber auch dir gestehe ich
> selbstverständlich zu, daß du irgendwann deinen politischen > Standpunkt änderst. Du kannst es dir schon denken, es folgt gleich > ein deutliches ABER von mir. Weiter im TextJörg Fischer verbrachte neun Jahre in der rechtsextremen Szene. > Er leistete Aufbau Arbeit für die „National-demokratische Partei > Deutschland“ (NPD). Er gehörte zu den 20 ausgesuchten Gründern der „> Deutschen Volks-Union“ (DVU) als Partei und arbeitete als Redakteur > der „National-Zeitung“ in Gerhard Freys Münchner Partei- und
> Medien-zentrale. Zum Schluß half er, die aus den Spaltungswirren > der „
> Republikaner“ entstehende „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ als neue rechtsextreme Sammlungsbewegung zu organisieren.>> Der publizistische Erfolg von Jörg Fischer hängt nicht nur mit seiner spektakulären Story zusammen. Er hat den Umgang mit den Medien gelernt – bei einer Kader-Schulung der NPD. Im April 1987 lernte er im Partei eigenen „National-demokratischen Bildungszentrum“ im norditalienischen Iseo alles über „den Umgang mit der Öffentlichkeit und dem politischen Gegner“. Auf dem straffen Stundenplan standen unter anderem „manipulative und dominierende Gesprächsführung“, Rhetorik sowie das Verfassen von Pressemitteilungen und Artikeln.“Der NPD-Bundesvorsitzende Udo Voigt, der damals mein Lehrer war,
wird sich heute sonstwo hin beißen, daß er mir das alles beigebracht hat“, freut sich Fischer. „Was ich allerdings nicht mehr verwende, ist das Manipulative.“ Früher habe er bewußt Zahlen aus dem Zusammenhang gerissen und ihnen damit eine falsche Gewichtung gegeben.
Die alten „Kameraden“ von Fischer mögen es nicht, daß er ihre Tricks aus plaudert. <<
http://www.wdr.de/online/gegengewalt/gewaltvonrechts/aussteiger/index.phtml

Wie es scheint bleibt ein extremist ein extremist, auch wenn er mal zwischendrinn das Lager gewechselt hat. Dein regelmäßiges (!) Geschreibsel – vulgo auch Demagogie und propaganda genannt-ist ja -entgegen deiner Behauptung- leider immer noch (oder wieder?) genauso manipulativ, wie es dich das der NPD vorsitzende voigt so gründlich gelehrt hat. >>Strippenzieher Fischer hatte aber nicht nur auf logistischem Gebiet den Weg für rechte Schläger geebnet. Durch seine Reden und Artikel habe er „den meist jugendlichen Gewalttätern die moralische Legitimation für ihre Angriffe auf Einwanderer verschafft.“ Er trage dafür „eine ideelle Mitverantwortung“. Fischer bezeichnet sich selbst als „klassischen Schreibtischtäter“
>Wohl wahr, ein Schreibtischtäter per exellance und wieder fallen reihenweise Leute auf Typen wie ihn rein! Schön aber die Erklärung dafür aus deinem Munde gehört zu haben: nämlich wie man vom Zitat hauptamtlicher Neonazi“<< zum hauptamtlichen hasbarakrieger wird. zu deinen Zwischenstationen, die alle samt nicht ohne sind, komme
ich später… Es war einfach mal Zeit für einen >>Parteiwechsel aus taktischen Gründen<<
Für Jörg Fischer das Zeichen, auch aus der NPD auszutreten. Nicht aus ideologischen, sondern ausschließlich aus taktischen Gründen: „Für mich war es jetzt klar, daß die REPs das aussichtsreichere Pferd im faschistischen Stall waren.“<<Dann wollen wir mal hoffen, daß das reiten auf der zionistischen welle nicht am ende nur eine Art trojanisches Pferd ist und lassen uns überraschen wohin die reise des vorzeige-umsteigers nach dem nächsten taktischen Wechsel geht. >>Heute gehört Jörg Fischer zu den ganz wenigen Aussteigern, die sich nicht nur aus der psychischen und finanziellen Abhängigkeit der rechtsextremen Szene gelöst haben, sondern auch aktiv gegen ihre früheren „Kameraden“ auftreten.<<Möglicherweise wärst du wesentlich glaubhafter, wenn du dabei geblieben wärest und nicht im eilschritt ins nächste extremistenlager gewechselt hättest. Nazis „bekämpfen“ oder sie „bei ihrem Ausstieg zu unterstützen“ kann man ja durchaus ohnepenetrant zionistische propaganda vor sich her zutragen aber lt.deinem Profil willst du mit den hier bei GR vertretenen Nazis ja auch nicht mehr reden. Dabei hattest du recht gut beschrieben wie die rekrutierungsmechanismen in der nazi-szene funktionieren, wo
also anzusetzen ist:
In der Schule sei er Außenseiter gewesen. Nach seiner Geburt 1969 in Hürth bei Köln ist er mit seiner Mutter nach der Scheidung Anfang der 70er Jahre nach Nürnberg gezogen. Sie habe ihn „über fürsorglich behütet“. Der Stammtisch der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ war für ihn ein willkommener Schritt aus der Isolierung. „
Plötzlich gab es Leute, die an mir interessiert waren.“ Die gängige Rekrutierungsmethode funktionierte auch bei Jörg Fischer: zunächst persönliche Kontakte und Freizeitangebote, dann allmählich Politik.
„Ich hatte das Gefühl, endlich echte Freund gefunden zu haben.“<< Wozu also die penetrante Club übergreifende zionistische propaganda? Um die Nazis zu erreichen, deren Ausstieg zu erleichtern braucht es offensichtlich andere Dinge außer neue propaganda. Propaganda, die sich von der nazi-terminologie gelegentlich wenig unterscheidet auch wenn du taktisch klug genug bist solche Sätze zu verschweigen
wie den folgenden bei deinen Lobes Hymnen auf den Staat Israel:Es kann in Palästina nur eine nationale Heimstätte geben, und die muß jüdisch sein. Zwischen Juden und Arabern ist kein Band der Gleichheit möglich, sondern nur ein jüdisches Übergewicht, das sich dann einstellen wird, wenn die Vertreter unserer Rasse sich genügend vermehrt haben werden.Quelle:Auszug aus dem Protokoll des 1. Zionistenkongresses. Quelle: „Die arabische Welt und das Judentum“ von Karin Wieser<<zu finden bei http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus#Kritik_am_Zionismus Oder-weil das wesentlich aktueller ist die faschistoide aussage des vize-verteidigungsministers von ende Februar: „Wenn die Palästinenser noch mehr Raketen abschießen und deren Reichweite
vergrößern, bringen sie sich in die Gefahr einer größeren Schoah, weil wir alles in unserer Macht stehende tun, uns zu verteidigen“, sagte Vilnai dem Militär Rundfunk.<<
quelle http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/554/161113/ Da hilft dem widerwärtigen Minister auch nicht sein krampfhafter relativierungsversuch nachdem es Proteste noch und nöcher hagelte. Die SHOA ist ein sehr feststehender begriff und meint nichts anderes als den holocaust! Sprache ist ja so verräterisch….Wer mit dem begriff ‘Hasbara’ nichts anfangen kann, schaut einfach mal in der ENGLISCHEN wikipediaausgabe oder direkt auf einer der zahllosen propagandaseiten was Ziel von gajos Spielchen ist … Den ein oder anderen Textbaustein zur „Verteidigung“ Israels -wie
er hier Gebetsmühlen-Haft immer wieder verwendet wird ohne deshalb glaubwürdiger zu werden natürlich- wird man bei genauerer Recherche schnell wiederfinden. http://en.wikipedia.org/wiki/Hasbara http://www.think-israel.org/shifftan.html
http://www.hasbara.co.il/ Laßt euch sich also [auch weiterhin] nicht verwirren von diesem
hasbara-propagandisten! Dafür bereichere ich euer wissen zu dem, was diesen User genauer ausmacht nach einer sehr aufschlußreichen kleinen Recherche -bei der mir ehrlich gestanden speiübel wurde ob der Abgründe die sich mir auftaten.
Einst NPD, dann VVN und antideutsch“ und PDS, nun SAV und WASG: das dubiose Politchamäleon Jörg Fischer Der Extremist Jörg Fischer nennt sich Publizist, verfügt über genug Geld für Anwälte und Prozesse, bekennt sich effekthaschend zu seinem Schwulsein und forderte in der entsprechenden PDS-AG queerbeet“ staatliche Förderung für so ein Extrem wie die darkrooms. Jörg Fischer war als Jugendlicher Mitglied der NPD. Als zu Beginn der 90er Jahre seine Nazi-Redakteurskarriere im Verlagshaus des DVU-Chefs Frey in München mißlang, brach er mit den Faschisten und konnte sich binnen weniger Jahre mit dem VVN-Vorsitzenden Gingold befreunden. Wozu wohl seine plötzlich entdeckten jüdischen Wurzeln beitrugen. Als zunehmend geförderter Neonazi-Kenner“ kam er von da an in die Medien und Talk Shows. Seriöse Faschismus-Forscher wie Burkhard Schröder (Burks) halten rein gar nichts vom Politchamäleon Jörg Fischer.
Burkhard Schröder unterschätzt Jörg Fischer als irgendeinen Dilettanten. Mit der PDS brach er, als er bei der Kandidatur für den Vorsitz der PDS-NRW gegen den Rechts-Opportunisten Paul Schäfer unterlag, und wechselte in Köln zur SAV. Macht seither auch noch auf Trotzki-Fan und Stalin-Hetzer. Mittlerweile gehört auch er zur WASG Berlin. Er unterhält dort eine nicht zu unterschätzende antikommunistische Seilschaft, die der von Carsten Schatz bei der Berliner PDS-Führung vergleichbar ist, mit fließenden Übergängen zwischen beiden schwulen Partner- und politischen Seilschaften. Jörg Fischer ist aktiv beim Israelfreundesverein Hagalil (www.hagalil.com) tätig, der sich durch Hetze gegen den Islam und die Verteufelung der Araber als islamistische Terroristen hervortut,
und letztlich der geostrategischen Strategie Washingtons und des israelischen Zionismus das Geschäft in das hiesige Bildungsbürgertum und hinein in linke Kreise besorgt. Natürlich stets im Namen einer vorgeblichen Jagd auf vermeintliche Antisemiten. Sehr möglicherweise von den entspr. westlichen Diensten“ gesponsert und angeleitet. Seine Sporen dort versucht er sich auch durch Attacken auf www.kommunisten-online.de zu
verdienen. Während er allerbeste Kontakte zu solchen (wo linken?) Zeitgenossen wie Paul Spiegel und Michel Friedman pflegte und pflegt. Näheres unter www.joergfischer.biz.
http://www.kommunisten-online.de/blackchanel/wasg-alternative.htm
Ich bewege mich übrigens abgesehen zu Recherche-Zwecken wie diesem nicht auf derart extremistischen wie der hier verlinkten webseite da ich Extremismus egal welcher Form tatsächlich ablehne. Die Ergänzung scheint mir hier sehr angebracht. Höchst amüsant ist auch die „Gegendarstellung“ Fischers in eher irrelevanten Punkten, natürlich kommentiert -zu finden beim angegebenen link.Macht also Sinn ein wenig genauer hinzusehen was das Chamäleon wirklich denkt. Sprache ist-wie bereits erwähnt äußerst
verräterisch.Internetportale zensieren wild herum, das Teheraner Faschistenregime „protestiert scharf“. Interessanter als der vermeintliche Gegenstand eines grotesk-hysterischen Spektakels ist das Spektakel selber……die sich den religiös-fanatischen Islamfaschisten an den Hals,bzw. zu Füßen werfen, ..Von der Position der „Linkspartei“ aus gesehen kann man beispielsweise auch die „Grünen“ als rechts und Joschka Fischer als „Rechtspopulisten“ einstufen oder – umgekehrt – aus der Sicht der CSU die FDP als „links“ und Guido Westerwelle als „Linkspopulisten“. Das parteipolitische Koordinatensystem ist ein wenig durcheinander geraten in den letzten Jahren. Aber auch bei den dänischen Karikaturen dauerte es gut 5 Monate, bis es in den islamischen Ländern zum „spontanen Aufstand“ des „gesunden Volksempfinden“ kam – immerhin mußte ja die Reise-Kader der Islamisten erst einmal die dänischen Fahnen herstellen und verteilen, die dann als Ausdruck der „spontanen Empörung“ Kamera-gerecht verbrannt wurden. Auch bezüglich des Filmes wird es wohl noch etwas dauern, bis die „Massen“ niederländische Fahnen verbrennen, Botschaftsgebäude angreifen und Häuser anzünden…Es hat für mich etwas von Treppen-Witz wenn ein extremist wie du
ausgerechnet Seminare veranstalten zu den Themen:Rhetorik Frei reden statt vom Blatt ablesen, spannend und kurzweilig statt einschläfernd reden. In der Diskussion/Diskussionsrunde erfolgreich bestehen.

> >>-Journalistische Recherche und Arbeit
Grundlagen journalistischer Recherche unter besonderer Berücksichtigung
des Mediums Internet, Umsetzung im Print-, Online- und Fernsehbereich,Grundlagen der Pressearbeit Daß ist ja mal mutig daß ausgerechnet ein extremist der sein
Handwerk erfolgreich bei den goebels-nachfolgern praxisnnah erlernt hat, sich berufen fühlt, anderen die hohe schule der journalistik beibringen zu wollen. Ob das gutgeht? Eher nicht!Um so weniger verwundert mich da von diesem Autoren durch nichts zu belegende aussagen die einzig der hetze und dem schüren von
ressentiemts dienen lesen zu müssen wobei er darauf achtet bei der zielgruppenansprache einen vermeintlichen Nerv zu treffen:Kleines Beispiel:In Berlin etwa gehen über 50 Prozent aller Gewalttaten gegen homosexuelle Männer von Personen aus, die dem islamistischen Milieu zuzurechnen sind. quelle: http://www.hagalil.com/01/de/Antisemitismus.php?itemid=1717Fakten die diese bösartige Demagogie belegen? Fehlanzeige, im Gegenteil! Heißt es doch in der indirekt als quelle angegebenen
maneo-studie (über deren valide wissenschaftlichkeit sich trefflich streiten ließe):
In der Umfrage wurde auch nach der Einschätzung der Betroffenen gefragt, wer die Täter waren. Homophobe Gewalt wird danach überwiegend aus Gruppen heraus begangen (mehr als 60% Prozent).Die Täter sind überwiegend männlich (87 Prozent) und jüngeren Alters. In 20 Prozent der Fälle lag dieses zwischen 14 und 17 Jahren, in 54 Prozent der Fälle zwischen 18 und 24 und in 28 Prozent zwischen 25 und 35 Jahren (Mehrfachnennungen bei Gruppentäterschaft möglich).Um das Bild der Tätergruppen stärker einzugrenzen, wurden die Befragten mit vorgegebenen Antworten gebeten, diese an Merkmalen zu identifizieren. Am häufigsten (49 Prozent) wurde die Kategorie nicht weiter auffällig“ angekreuzt. Weitere Nennungen waren rechtsradikale Deutsche“ (7 Prozent) und „Fußballhooligans“ (2 Prozent). Ohne daß wir danach gefragt haben, haben 16 Prozent der Befragtenin einer offenen Rubrik angegeben, daß es sich bei den
Tätern um Personen nichtdeutscher Herkunft gehandelt hat. Hätten wir hier genauer nachgefragt, wären die Nennungen vermutlich viel höher ausgefallen. Das Thema „Migranten als Täter“ ist Angst besetzt.
>
> Siehe s. 31 des 2.pdf, Abb. 11
>
In der gesamten Studie auf 140 Seiten läßt sich selbstredend nicht ein einziges mal das Wort „Islam“ oder „Muslim“ finden, von „islamisten“ ganz zu schweigen, eine einfache suche im studien-pdf belegt das! Widerwärtige Propagandisten und extremsten wie du
haben jedoch keinerlei Skrupel im erfinden von stories wie 50% der Täter seinen islamisten. Die NPD-kaderschule hat ganze Arbeit geleistet, das Thema gegen daß du hetzt ist beliebig austauschbar! quelle:
http://www.maneo-toleranzkampagne.de/umfrage-bericht1.pdf
und
http://www.maneo-toleranzkampagne.de/umfrage-bericht2.pdf
Ich halte dich nach wie vor für einen verbohrten, gefährlichen extremsten und „geistigen Brandstifter“ dem deutlich weniger Raum zur Verbreitung seiner propaganda eingeräumt werden muß. Gelernt und gelehrt hast du Rassismus und Menschen Verachtung. Es gelingt dir nur mühsam das hier zu kaschieren, 180 Grad Drehung hin oder her. Erwarten, was dir weniger Raum gewähren angeht, tue ich -was den Nachbar Club betrifft-nur wenig, seid du und der dortige admin ja privat befreundet wenn man der verlinkung glauben schenken darf.
So läßt man dich aber auch ein paar andere traurige gestalten dort ungehindert gewähren und korrigiert eher schwach, wenn du mal wieder nicht rechtzeitig bemerkt hast, wann deine Demagogie unerträglich über das Ziel hinausschoß. Ein Problem das viele extremsten mit sich herumschleppen, ist ihr Weltbild ja eigentlich zu sehr gefestigt um über einen längeren Zeitraum erfolgreich den Wolf im Schafpelz geben zu können. Aber vielleicht wacht ja auch der ein oder andere clubadmin anderer Politik Clubs jetzt endlich
auf und erkennt dein schäbiges treiben (so wie das einiger weiterer User und unterbindet es fortan. Eure „Botschaften“ die Ähnlichkeit mit tibetanischen mantras haben verbreiten Leute wie Fischer ja nicht, um eine wirkliche inhaltliche Diskussion zu führen. Es geht dabei um nichts anderes, als gezielt (steter tropfen höhlt den Stein) eigentlich unsägliche aussagen salonfähig zu machen. Sollte sich noch jemand fragen weshalb ich wage all das zu veröffentlichen: Sehr einfach.
Du selbst bist durch die tv-talkshows getingelt, hast deine story medial massiv vermarktet, deinen Namen darf man deinem GR Profil entnehmen (sofern man dich nicht sowieso auf Grund der Fotos erkennt) und in der tat, deine selbst gewählte rolle geht weit über die einer Privatperson hinaus. Daher lasse ich dich gerne nochmal selbst zu Wort kommen und zitiere aus einer älteren Selbstdarstellung deiner HP:
Manche verdrehen die Augen oder ihre Gesichtsfarbe verändert sich aufgrund ansteigenden Blutdrucks wenn sie meinen Namen hören – und dafür habe ich einiges getan. Seit nunmehr 9 Jahren nerve ich die ehrenwerte Gesellschaft mit meinen Artikeln, Büchern, Talkshowauftritten, Reden und im Internet. Für einige bin ich zum roten Tuch geworden[...]Man wirft mir aufdringliche Selbstdarstellung vor – und ich widerspreche nicht, da ich wegen mangelnder Schau-spielerischer Fähigkeiten zur Darstellung anderer Personen eher ungeeignet bin. Deshalb „stelle ich mich selber dar“, [...] Hier und an anderen Stellen findet Ihr persönliche Informationen, einige meiner bahnbrechenden Artikel und im Logbuch, so einer Art sporadischem Tagebuch, den einen oder anderen Einblick in die unendlichen Tiefen meiner „Seele“.quelle:http://web.archive.org/web/20040828082529/http://www.joergfischer.biz/aboutnew1.htm
oder auch -ein Jahr später noch immer nach lesbar: http://web.archive.org/web/20051212051124/http://www.joergfischer.biz/aboutnew1.htm
>
Danke, ich habe einstweilen genug gesehen „aus den tiefen der Seele“ eines solchen sich Chamäleon Haft ständig wendenden extremsten, ob bei deinem Engagement für die PDS(Bundes Kandidat Bundestag 2002 im WK96, mal auf Seiten der kommunistischen Plattform, dann wieder im rechten pds-flügel), der trotzkistischen SAV, der WSAG oder deinen Anfängen bei den neonazis (NPD, DVU, oder auch der Deutschen Liga für Volk und Heimat), die dir erst dein Rüstzeug für Agitation und propaganda mitgaben und dich entsprechend schulten.
>
Hochgradig abstoßend finde ich das, so wie es regelmäßig deine propagandistischen Ausflüsse bei GR sind! Aber das genaue hinschauen hat sich gelohnt und mir viel erklärt über unverbesserliche extremsten und „Brandstifter“ wie du einer für mich bist!
>
Das soll einstweilen erstmal reichen, Material zum „nach legen“ ist natürlich üppig vorhanden, dafür sorgst du ja nicht zuletzt als extremer narzisst und unverbesserlicher Ego man von selbst.Gut möglich daß du nun einen neuen Spielplatz außerhalb von GR benötigst, ich vermute, deine Pamphlete werden ab jetzt unter neuen Aspekten gewürdigt. Dafür sorge ich auch zukünftig gerne.Spannend bleibt, welche extremistische um Lackierung als nächstes folgen wird nach denen von braun auf rot.Ein weiteres spannendes Kapitel deines schillernden werde Ganges bleibt noch zu erwähnen:
Deine Aktivitäten für das „whk“, des „wissenschaftlich-humanitären Komitees“Dazu gibt es einen interessanten artikel der deine rolle ein wenig genauer beobachtet. Ich zitiere nur diese Passage:“Kraft durch Freude“ als „sexuelle Emanzipation“ Die Solidariätslinie Röhm-Kühnen-Saddam, die auch den Saddam-Fan Haider einschließt, erklärt den aufgesetzten „Antirassismus“ von „Gigi“ und „whk“, die seit Jahren immer wieder massiv solche Anti-Gewalt-Projekte als „rassistisch“ angreifen, die die Prügel-Orgien islamistischer und ba’athistsicher Jugendbanden nicht länger als migrantische Hip-Hop-Kultur verharmlost sehen wollen, sondern gegen diese Gangs, die von Ba’ath herkommend zum Teil schon in der Tradition der alten SA-Rackets agieren, massiv vorgehen. Daß Bernhardt nun in „Box“ auch gegen die Rechtsextremen von „pro Köln“, die einen Moschee-Neubau verhindern wollen, antritt, oder in der Röhm-Gedenknummer das „whk“-Mitglied Jörg Fischer zu der Frage interviewt, warum „weite Teile“ der heutigen Schwulenbewegung „eine Gefahr für Schwule herbei(reden), die vornehmlich von Migranten aus dem arabischen Raum ausgehe“, macht ihn so wenig zum Antifaschisten, wie das bekannte Ex-NPD- und Ex-DVU-Mitglied Jörg Fischer ein glaubwürdigerNazi-Aussteiger ist. Im Internet-Forum „etuxx“, das Berliner Schwule betreiben, die sich für links halten, und in dem Stedefeldt, Bernhardt (unter Pseudonymen) und Fischer Stammgäste sind, kritisierte Fischer die Proteste gegen die „Gigi“-Röhm-Ehrung als „psychotische ‘Röhm-Hysterie’“. Fischer ist wie Bernhardt Anhänger der Skinhead-Kultur und versucht, sich als „Redskin“, als politisch linker Skin, darzustellen. Um die angeblich linken Inhalte des Skin-Lifestyles zu erklären, verband er seine Homepage jedoch mit einer Skin-Seite, auf der es zum Thema „Ausländer und Skinheads“ heißt: „Man muß auch kritisieren dürfen“, ein wohlbekanntes Möllemann-“Argument“ gegen Juden und Israel. „Mit Vorurteilen spielen“ und dabei „Spaß haben“ wollen diese Skins, so liest man hier; ausdrücklich nennen sie dies auf der verlinkten Seite „Kraft durch Freude“ und erklären den Spruch: „Wenn man diese Aussage aber mal für sich allein betrachtet, steckt da natürlich eine ganz wichtige Botschaft drin, nämlich: ‘Du bist stark, wenn Du Spaß hast’. Und das ‘Oi!’ ist genau dieses Lebensgefühl.“ Nachdem sie gehöhnt haben: „Es wäre doch schon etwas übertrieben, daß sich im Restaurant einige Gäste gleich zur Lichterkette formieren, nur weil man beim Italiener seine Pizza nicht schafft“, kommen sie politisch zur Sache: „Und wenn man im Allgemeinen mit gewissen Kulturkreisen oder Nationalitäten Probleme hat, dann muß man das auch formulieren dürfen,ohne gleich in den Geruch eines Rassisten zu kommen. … Wir haben in Deutschland eine Hausordnung, an die sich alle zu halten haben. Alle!“Gegen wen sich dies richtet, macht ein anderer Fischer-Link deutlich, der zum „Antifaschistischen Komitee Duisburg“ führt, das sich wie die Skin-Seite ebenfalls innerhalb von Fischers Homepage präsentiert, umrahmt von dem Text „Jörg Fischer – Politisches + Persönliches + Schwules“, und sich hier mit jedem Racket solidarisiert, das sich vom Baskenland bis Kurdistan einen völkischen Tarnanstrich gibt, selbstverständlich den „irakischen Widerstand“ unterstützt und sich seinerseits zum Solidaritätskomitee Freier Irak“ weiter verlinkt sowie „Nein zum Kopftuch-Verbot!“ und „Stoppt die antiislamische Hetze!“ fordert. (Ende Oktober 2005 hat Fischer seine Internetseite vollständig umgestaltet. Das „Anitfa-Komitee Duisburg“ ist nicht mehr direkt zu erreichen, der Link zu der Skinhead-Seite besteht noch, doch sie gibt nur noch den Hinweis: „Die Website ist in Kürze wieder online“; ansonsten ist sie abgeschaltet. Neu sind aber Links von der Fisher-Seite zu den rechten Sekten, die gleich weiterleiten zu den Nazisekten. Weshalb sich Fischer, der sich nunmehr auch zu der anti-amerikanischen Politsekte „Linksruck“ verlinkt, an die rechten Sekten hängt, ist nicht klar.) Mit dieser Politik hat sich Berufsaussteiger Fischer, der inzwischen auch Ex-PDS- und jüngst sogar Ex-“whk“-Mitglied ist (wenngleich sein Internet-Link zum whk“ als befreundeter Organisation bestehen blieb) und der sich zur späteren Fortsetzung der Ausstiegslinie nun der Trotzkisten-Sekte SAV und neuerdings auch der „Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit“ (WASG) angeschlossen hat (wo er nicht nur auf Arno Klönne trifft, sondern auch auf den Oskar Lafontaine vom Juni 2005, der verhindern will, „daß Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen“, was Lafontaine sofort das Lob des NPD-Parteisprechers Klaus Beier einbrachte, der ihn in den „Fußstapfen von Horst Mahler und Bernd Rabehl“ willkommen hieß – es paßt also wieder!), in die Gute Stube des ordentlichen Deutschen Hauses vorgearbeitet: in Guido Knopps ZDF. Nach mehreren Versuchsauftritten als Vorzeige-Aussteiger im Politmagazin „Frontal 21″ und im Talkshow-Flagschiff „Berlin Mitte“, wo er sich als stubenrein erwies, durfte er zur Krönung seiner politischen Laufbahn am 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz bei Maybrit Illner gemeinsam mit Georg Milbradt, Otto Schily und Paul Spiegel zum Thema Nie wieder! auftreten. Zumindest für diesen Fernsehabend war er nun auch Ex-Skin: er hatte sein Haupthaar wachsen lassen und spielerisch-spaßig kräftig eingefärbt: rotbraun.<<quelle und ganzer artikel:Berliner Institut für Faschismus-Forschung und Antifaschistische Aktion e. V.http://www.bifff-berlin.de/aktuell38.htm#etuxx Näheres zur Geschichte von bifff:http://www.bifff-berlin.de/aktuell0.htm
>
Ich erinnere mich heute noch gut an deine glühende verteidigungs- und rechtfertigungsinitative für einen bis heute bei dir verlinkten skinhead der mit einer sigsauerpistole und importierten berliner pilsner in white laces für fotoshootings in den usa posiert haben will. Jener clubadmin, der heute mit dir verlinkt ist hatte seinerzeit noch einen recht scharfen blick für die realitäten im nicht mehr existenten club „politik“. Schade daß das nur damals so war, nicht aber heute und in deinem fall der in meinen augen deutlich gefährlicher ist. Der biff-artikel erhellte einiges im nachhinnein, ich bedauere, mich nicht weit früher über hintergründe deiner person informiert zu haben…
Andererseits muß mich so nicht verwundern daß trotz angeblichen ausstiegs vor 9 jahren aus der nazi-szene weiter folgendes über dich geschrieben wird: >>“Unrast-Verlag“ cancelt Bernhardt/Fischer-Buch über „Schwule Nazis“: Keine Popularisierung Kühnens Das abgelieferte Skript der beiden rechtsaußen-Autoren Markus Bernhardt und Jörg Fischer sei „nicht druck-tauglich“ gewesen, sagte ein Verlagssprecher gegenüber dem BIFFF… Das hätte man auch vorher wissen können ! Da wollte der al-Qaida-nahe Autor aus der „jungen Welt“, Förderer des „Folsom Europe“-Straßenfestes und „whk“-Aktivist Markus Bernhardt gemeinsam mit dem Verwirrspieler Jörg Fischer einen weiteren Coup zur Popularisierung der Ideen des schwulen Neonazi Michael Kühnen landen: Mit dem Buch „Schwule Nazis“, das der linke „Unrast-Verlag“ aus dem westfälischen Münster als vermeintliches Antifa-Buch bereits für das Frühjahr 2006 erstmals angekündigt hatte, dann aber auf den Herbst verschob, neues Erscheinungsdatum: Oktober 2006. Jetzt hat der Verlag das Buch „storniert“. Es wird gar nicht erscheinen, weil, so ein Verlagssprecher, der Text „nicht druck-tauglich“ gewesen sei. Auch mit den beiden Autoren sei es „ein bißchen schwierig“ gewesen. Die ausführliche Ankündigung des Buches mit Inhaltsverzeichnis und Titel- Foto verschwand im September klammheimlich von der „Unrast“-Internet- Seite — wir konnten die Datei vorher sichern. Ein Buch, das nicht erscheint: „Dargestellt und dokumentiert wird das Verhältnis zwischen Rechtsextremismus und männlicher Homosexualität“, hieß es in der Verlagsankündigung; „sowohl im historischen Nationalsozi alismus als auch in der gegenwärtigen Neonazi-Szene finden sich aktive Schwule, und der Hang zum Fetisch ‘NS-Smbole’ innerhalb von Teilen der schwulen Szene scheint nicht immer ‘nur’ sexuell motiviert zu sein.“ Auch der Titel war schon fertig: Ein Fetisch-Mann mit Lederhandschuh, den Mittelfinger gestreckt, Sonnenbrille und Szene- üblicher Schirmmütze sollte das Buch zieren. Na, diese Autoren müssen es ja wissen! [...]
Sein Kumpan Jörg Fischer mimt seit Jahren wenig glaubhaft den Nazi-Aussteiger, mal als vermeintlich geläuterter Skinhead, mal mit rot-braun gefärbten Haaren. Fischer hatte allerdings noch im Jahr 2005 seine Internet-Seite mit einer ausländerfeindlichen Skinhead-Webseite verlinkt. „Skinhead“, das ist ja nur Fetisch! [..] Zwei seltsame Autoren hatte sich der „Unrast-Verlag“ da ausgesucht. Jörg Fischer war zwar (noch!) nicht überall Mitglied, aber schon in NPD, DVU, „whk“, der PDS, der trotzkistischen SAV, für die WASG aktiv, war mal Skinhead und dann doch nicht — eingetreten und wieder ausgestiegen, was haben wir vergessen? Der Daueraussteiger war auch Dauergast in der ZDF-Talkshow „Berlin Mitte“ bei Maybritt Illner, durfte hier vor der Bundestagswahl 2005 sogar gegen Bundesinnenminister Otto Schily antreten, der sanft lächelnd die „jungen Leute“ begutachtete (er meinte den Berufsjugendlichen Fischer), und war nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl und der Landtagswahl in Mecklenburg- Vorpommern 2006 Gast im Morgenmagazin von „N24″, einem Fernsehsender des Springer-Konzerns, als Kommentator zum guten Abschneiden der NPD, jetzt mit Base-Cap statt Glatze. Ein linker Antifaschist bei Springer? Wann hat es das je gegeben! Welch ein Durchbruch! Ein politischer Extremist, mal rechts, mal links, von den Herrschenden universell einsatzbar als Kommentator fürs Mainstream-Fernsehen? Welch eine Karriere! [...] Die Propagierung Kühnens verbanden Bernhardt und Fischer schon 2004 in der „whk“-Zeitschrift „Gigi“ mit dieser nur dem Schein nach anti- rassistischen, in Wahrheit taktisch Verwirrung stiftenden Argumentation , die die Aufmerksamkeit von der tatsächlich rechtsextremen Szene ablenkt. Schon Fischers gleichzeitiger Internet-Link zu der ausländerfeindlichen Skinhead-Webseite zeigte damals die wahre Intention dieser Strategie. [...] quelle und ganzer artikel: http://www.bifff-berlin.de/aktuell61.html
> Auch die von mir ausgelassenen passagen sind lesenswert.
>
>
> Aber wie das nun mal so ist bei recherchen. Früher oder später
> trifft man auf menschen die sich schon sehr viel genauer mit dir
> befasst haben und was da zu lesen ist toppt einiges der bislang
> eingestellten infos….
> Ich schenke mir die wiederholung bereits geschriebenen, was auch
> in dieser quelle bestätigt wird und erweitere:
>
> >>Dieser neue Wind, in dem die alte Fahne flattert, heißt aktuell
> SAV – „Sozialistische Alternative“ – eine kleine Politsekte mit
> wenigen hundert Mitgliedern. Zusätzlich ist Fischer Mitglied der
> extremistische
> n Schwulenorganisation whk, die sich für „einvernehmliche pädophile
> Handlungen“ einsetzt.
>
> Irgendwann am Ende der 90er Jahre beginnt Fischers Fahne im Zuge
> der Debatten um ein Erstarken des Neonazismus heftiger zu flattern.
> Da erzählt er seine Geschichte in Talkshows vom gleich gesinnten
> Biolek bis hin zu Maybrit Illner. Seine Version der Läuterung wird
> ihm abgenommen und so beginnt er mit lukrativen Vorträgen durch das
> Land zu reisen. Längst nicht so oft, wie er anderenorts glauben
> machen will, längst nicht mit den Inhalten, die er vorgibt, längst  nicht so erfolgreich, wie er es gerne hätte. So nährt der schmale
> Boden auf dem er ankert neue Hoffnungen, beginnt er nun seine
> Biographie gewinnbringend, aber mit Auslassungen – je nach dem, wie
> er es gebrauchen kann – einzusetzen.
> [...]
> Nun stapelt er hoch und höher. Im Zuge der Schwankungen zwischen
> den Sekten und der PDS, hat er wohl scheinbar einen Aufnahmeantrag
> für die Deutsch-Israelische – Gesellschaft (DIG) ausgefüllt, und
> reist jetzt durch die Lande mit der Botschaft, er sei ein aktives
> Mitglied der DIG. Doch sowie er während des Bundestagswahlkamp für
> die PDS Anzeigen in Schwulenmagazinen schaltet, um bei dieser
> Klientel zu punkten (die Rechnungen aber offen ließ), so ist er in
> Wahrheit entweder aus mangelnder Zahlungsmoral, oder sogar aus
> bewusst vollzogenem Schritt, nicht Mitglied der DIG. Prof. Manfred
> Lahnstein, Präsident der DIG teilte auf Anfrage mit: „Herr Fischer
> ist seit 1995 kein Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
> mehr.“
>
> Als sich Jörg Fischer im Februar in der „Jungen Welt“ zu dem neuen
> Fall eines „Aussteigers“ zu Wort meldete, war die Zeit gekommen, um
> in der dortigen Redaktion nachzufragen. Dies führte zu der
> Erkenntnis,
> dass die zuständige Redakteurin Ulla Jelpke nicht über Fischers
> Tätigkeit als Frey-Zögling informiert war, und dieser Fakt bildete
> den Anlass, auch an anderer Stelle nachzuhaken.
>
> Fischer, der sich mehrfach in der Öffentlichkeit mit der
> Bekanntschaft des Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in
> Deutschland, Paul Spiegel, schmückt, macht um die wirklich
> kritische Aufarbeitung seines Lebens einen weiten Bogen. Er spielt
> das Opfer, das mit Bier, Schweiß und Zuckerstückchen in die rechte
> Szene gelockt wurde – über seine propagandistische Täterschaft
> erfährt man fast nichts. Paul Spiegel, gefragt ob ihm Fischers
> Tätigkeit für die Nationalzeitung bekannt gewesen sei, verneinte
> dies. Ebenso wies er es zurück, dass es jemals eine gemeinsame
> Aktion zwischen Organen des Zentralrates und Fischer geben könne.
> Es sei aus seiner Sicht auch „fraglich“, dass mit Fischer
> grundsätzlich für die Sache Israels und der Demokratie in
> Deutschland zusammengearbeitet werden könne. [...]
> Wer jedoch gegen rechts mit einem undefinierbaren Extremismus eines
> nebulös agierenden Exoten „aufklären“ will, gefährdet selbst ihre
> Basis, sofern er ihre Festigung überhaupt im Sinne hat. Eine
> gesellschaftliche Diskussion über die Mittel und Personen, die
> einen versimpelten und im Grunde gegen die bürgerliche Gesellschaft
> gerichteten „Antifaschismus“ betreiben, erscheint notwendiger denn
> je.
> Es wäre zu empfehlen, die meist im Stillen agierenden Personen und
> Gruppen in einer offenen Debatte zu hinterfragen, ist es doch
> bisweilen bei einem Blick hinter die Kulissen in manchmal
> instrumentali
> sierten Debatten erschreckend, zu welchem Spielball von Extremisten
> der „Kampf gegen rechts“ – mit ganz anderen Inhalten – wurde.
>
> quelle:
> http://www.campodecriptana.de/blog/2006/04/21/513.html
>
>
> 5)
>
> Und-weil es so produktiv ist, gleich noch eine analyse:
>
> >>Zur Kritik der Ethnisierung antischwuler Gewalt am Beispiel Jörg Fischers
> lysisam24. Mai 2007 in Rassismus & Islamophobie Der schwule
> Journalist Jörg Fischer hat einen langen und einigermaßen
> ungewöhnlichen Weg hinter sich. Bis 1991 Redakteur der
> „Nationalzeitung
> „, dem Presseorgan der rechtsextremen DVU, gelang es ihm nach
> seinem Bruch mit der organisierten Neonazi-Szene, sich bei
> zahlreichen Stiftungen und Institutionen als gefragter
> Rechtsextremismus-Experte zu profilieren. Gleichzeitig suchte er
> nach einer neuen politischen Heimat, zunächst in der PDS, dann in
> der trotzkistischen (und moderat antizionistischen) SAV. Doch auch
> das ist längst passé, denn Fischer wechselt seine Überzeugungen
> offenbar schneller als seine Hosen. Deshalb macht er, zum Fan der
> bürgerlichen Demokratie und des „freien Westens“ geläutert, sich
> gerade zum Lautsprecher der israelischen Außenpolitik.
>
> Diese Hintergründe erklären ein bisschen, warum Fischer plötzlich
> wieder in die altbewährte Kiste der Ausländerbedrohungsszenarien
> greift. Wenn der Islamismus für Israel eine Gefahr ist, dann soll
> es der Islam auf einmal auch für deutsche Homos sein. Offenbar geht
> es Fischer und dem ihn publizierenden Online-Magazin Hagalil darum,
> eine Art Interessenkonvergenz zwischen Schwulen und Israelis auf
> dem Rücken der hier lebenden türkischen Migrant_innen zu
> konstruieren, die mit dem Nahostkonflikt doch eigentlich gar nichts
> zu tun haben. (
> Tatsächlich ist die Türkei einer der wenigen Verbündeten Israels,
> was aber Fischer in seiner pauschalen Feinderklärung gegen Muslime
> herzlich wenig zu stören scheint.)
>
> Doch schauen wir uns Fischers fraglichen Hetzartikel etwas näher
> an. So heißt es dort einleitend:
>
> „Gewalt gegen schwule Männer geschieht in Deutschland wesentlich
> öfter, als bislang angenommen. Und: Obwohl nicht danach gefragt
> wurde,
> gaben 16 Prozent der Opfer an, dass die Täter einen Migrationshintergru
> nd hatten, die tatsächliche Prozentzahl dürfte wesentlich höher sein.“
>
> Wofür es relevant sein soll, ob die Täter einen „Migrationshintergrund“
> hatten, eine Brille trugen oder Bairisch sprachen, verrät uns
> Fischer hier noch nicht. Wenn 16% der Schwulen als besonderes
> Tätermerkmal „Kanake“ hinschrieben, obwohl sie gar nicht danach
> gefragt wurden, dann wäre dies zunächst ein Hinweis darauf, dass
> ein großer Teil der „Community“ zu ethnonationalistischen
> Sortierungen und rassistischen Beschuldigungen neigt.
>
> Doch Fischer problematisiert das nicht. Er nimmt die Zahl als
> Hinweis dafür, dass Migrant_innen unter den Täter_innen tatsächlich
> überrepräsentiert wären, obwohl es dafür eigentlich eines
> statistischen
> Vergleiches mit der Grundgesamtheit bedürfte. Doch solche Vergleichszi
> ffern sucht man bei Fischer vergeblich. Kein Wunder, denn welche
> sollten das auch sein? Woran wollte man die vorgebliche
> „Überrepräsenta
> tion“ messen? Am „Ausländer“anteil in der BRD? Aber das setzte eine
> gleichmäßige Verteilung von Migrant_innen und Schwulen über das
> gesamte Bundesgebiet voraus. Tatsache ist jedoch, dass Schwule vor
> allem in den Großstädten leben — wie Migrant_innen auch. Und sie
> leben dort nicht irgendwo (also etwa in Marzahn), sondern sie leben
> in den Innenstadtkiezen wie Kreuzberg und Schöneberg, die
> zufälligerwei
> se auch die Lebensorte der meisten Berliner Migrant_innen sind.
> Dasselbe gilt für Metropolen wie Hamburg und seinen Stadtteil St.
> Georg: Schwule leben fast überall dort, wo auch die überwiegende
> Zahl der Migrant_innen lebt. Und das ist kein Zufall: beide sind
> aus der deutschen Gesellschaft ausgespuckt worden. Auf dem Land
> wäre das Leben für Schwule (und Migrant_innen) ebenso die Hölle wie
> in Lichtenberg oder irgendeinem beliebigen Hamburger Vorort.
> Schwule und Migrant_innen leben also an denselben Orten, und das
> macht statistische
> Vergleiche auf der Basis allgemeiner Bevölkerungsdaten zu einem
> schlechten Witz.
>
> Aber das ist nicht alles: Gewalttaten gehen vor allem von Gruppen
> 15- bis 25-jähriger Männer aus, wie die Studie ebenfalls gezeigt
> hat. Doch es ist genau diese Kohorte, in der Migrant_innen
> überproportional vertreten sind. In einem traditionellen
> Schwulenkiez wie Kreuzberg könnte der Anteil junger Migrant_innen
> in ihrer Altersgruppe sogar an die 40% betragen. Selbst wenn die
> Täter hier zu 30% Menschen mit Migrationshintergrund wären, müsste
> der Befund lauten: Migranten sind bei Gewalttaten gegen Schwule
> eindeutig unterrepräsentiert. Hat Fischer diese Möglichkeit in
> Betracht gezogen? Wohl kaum, denn er ist auf Beschuldigung und
> Krawall aus.
>
> Aber die statistische Spielerei geht noch einen Schritt weiter:
> Würde man all dies beachten — was ich schon an sich für völlig
> undurchführbar
> hielte, zumal aus der Sicht eines Laien wie Fischer —, dann hätte
> man noch immer mit einer ganz entscheidenden begrifflichen
> Inkompatibli
> tät zu kämpfen: Die Opfer antischwuler Gewalttaten identifizieren „
> Ausländer“, anders als die Bevölkerungsdaten, nicht durch ihre
> Staatszugehörigkeit, sondern an ihrem Aussehen. Für sie sind Männer
> auch dann „Nichtdeutsche“ oder „Kanaken“, wenn sie, wie die meisten
> türkischen Jugendlichen, hier geboren wurden und längst den
> deutschen Pass haben. Wie sollte man diesen „Störfaktor“ wohl aus
> den Statistiken herausrechnen? Das ist überhaupt nicht möglich!
>
> Selbst also dann, wenn Fischers Behauptung stimmte, dass die 16%
> gar nicht den wirklichen Anteil von Migrant_innen an antischwulen
> Gewalttaten erfassten, sondern eine riesige „Dunkelziffer“
> offenließen,
> könnte man noch immer keine Entscheidung darüber treffen, ob „
> Menschen mit Migrationshintergrund“ bei homophoben Übergriffen nun
> über- oder unterrepräsentiert sind. Aber das ist auch gar nicht der
> Witz bei der Sache: der Verweis auf fiktive „Dunkelziffern“ dient
> zur Konstruktion einer Bedrohung durch „dunkelhäutige Menschen“.
> Fischer hat sein Handwerk bei der DVU [ergänzung durch mich: nicht
> DVU NPD!] eben ganz ausgezeichnet gelernt!
>
>
> Doch in einer weiteren Passage verknüpft Fischer seine alte
> Ausländerfeindlichkeit nun mit seinem neuen Beruf als konservativer
> Israel-Lobbyist und Kämpfer wider die islamistische Bedrohung. Er
> schreibt:
>
> „Frühere Befragungen, die nach Migrationshintergrund von Tätern
> fragten, hatten bereits ergeben, das vor allem Rußland-Deutsche und
> Personen mit einer islamistischen Sozialisation
> überdurchschnittlich stark in der Tätergruppe vertreten sind.“
>
> Welche Befragungen das sein sollen, verrät uns Fischer nicht.
> Tatsächlich gibt es keine Gewaltstudie, die in der Lage wäre, die „
> islamistische Sozialisation“ von Tätern zu erfassen, da die
> Beschreibung von Tätermerkmalen ausschließlich auf den subjektiven
> Zuordnungen der Opfer beruht. Wie das whk anhand der Fallberichte
> des Schwulen Überfalltelefons Berlin zeigte, bestehen diese fast
> durchweg in vagen ethnischen Beschuldigungen wie den folgenden:
>
> „vier junge Männer, mutmaßlich italienischer, vielleicht aber auch
> rumänischer oder albanischer Abstammung …“
>
> „4 junge Männer um die 20, mit der Mundart der in Berlin lebenden Türken …“
>
> „Zwei Griechen, die auch fließend türkisch sprechen“
>
> Mit einem Wort: Jörg Fischer träumt[anmerkung von mir: der träumt
> nicht, der agitiert so mit vorsatz!]! Aber dies ist nicht die
> einzige Schwindelei, bei der es bleibt. Eine weitere lautet:
>
>
> „Wie Beobachter und Experten bestätigen, wird gerade in der
> islamistischen Rap-Musik, die vor allem von Jugendlichen privat und
> in islamistischen Jugendzentren konsumiert wird, eine massive
> Hasspropaganda betrieben. Die Feindbilder sind hierbei
> hauptsächlich Juden und Schwule.“
>
> Tatsächlich gibt es das Genre „islamistische Rap-Musik“ überhaupt
> nicht. Jörg Fischer erfindet hier einfach etwas, von dem noch
> niemand außer ihm gehört hat. Ein kurzer Blick auf Google erhärtet
> dies: islamischer oder islamistischer Rap ist ein nahezu
> inexistentes Phänomen. Der einzige in der BRD bekannte Rapper mit
> politisch-
> islamischen Liedern ist Ammar. Aber in seinen Texten sucht man nach
> einem Topos wie „Homosexualität“ ganz und gar vergeblich.
> Schwulenfeind
> lichkeit ist, wie das Beispiel von Bushido oder Aggro Berlin zeigt,
> ein Merkmal von säkularem, nicht von religiösem Rap. Wieder spinnt
> sich Jörg Fischer etwas zusammen, das in der Realität keinerlei
> Halt findet. Doch weiter im Text:
>
> „Auch in den Fernsehsendern islamistischer Terroristen, die in
> arabischen Ländern produziert und ausgestrahlt, jedoch auch in der
> Bundesrepublik empfangen werden können, sind stets Schwule und
> Juden neben „dem dekadenten Westen“ die Hauptfeindbilder.“
>
> Auch dafür bleibt Jörg Fischer Beweise schuldig. Noch nicht einmal
> MEMRI, das regelmäßig über solche Themen berichtet, würde sich zu
> der abstrusen Behauptung versteigen, dass Schwule neben Juden das „
> Hauptfeindbild“ islamistischer Fernsehsender wären.Aber selbst wenn
> dies der Fall wäre: die meisten Türken — und diese stellen
> unzweifelhaf
> t die Mehrheit der hier lebenden Muslime — verstehen überhaupt kein
> Arabisch! Wie sollten sie von solchen Fernsehsendern also
> beeinflusst werden? Fischer hat sich auch hier eine These aus den
> Finger gesogen, die nicht einmal den einfachsten logischen
> Überlegungen standhält.
> [...]
>
> Ich mache es mal kürzer, zumal es sich wesentlich entspannter als
> originalposting liest….
>
> Rest und quelle, dort auch die weiteren links zum fischer-posting
> und weitere, die im text erwähnung fanden:
> http://fqueer.blogsport.de/2007/05/24/joerg-fischer-vom-nazi-zum-
> buergerrassisten
>
> Zur fischerüblichen „salvatorischen klausel jedoch noch etwas:
> Die lautet in diesem fisvher-artikel diesmal:
> >>Es ist Rassismus, wenn man ein Problem leugnet, nur weil Personen
> mit einem Migrationshintergrund als Täter beteiligt sind. Es ist
> kein Rassismus, wenn man Migranten und Nicht-Migranten gleich
> behandelt – und dazu gehört, die Probleme die es gibt sachlich beim
> Namen zu nennen. Nur so kann man gemeinsam an Lösungen arbeiten.<<
>
> Auf den ging ein Kommentator sehr gut ein:
> >>Erstmal mit viel falschen Zahlenspielchen und noch fälscheren
> Kategorisierungen das Bild vom „homophobem Islamofaschisten“
> aufbauen,
> der dann flugs zum Alleinvertreter aller wird, die irgendwie als
> Muslim_a oder orientalisch identifiziert werden. Der Name, bei dem
> die Dinge „sachlich genannt“ werden, ist klar: „Islamofaschismus“
> gegen den „freien Westen“, nebst Stellvertreter Israel.
> Rassistischer Clash of Cultures Scheiss halt. <<
> http://fqueer.blogsport.de/2007/05/24/joerg-fischer-vom-nazi-zum-
> buergerrassisten#comment-651
>
> Und dann erlaube ich mir zum abschluß noch ein paar kommentare zur
> situation in den diversen nachbarclubs in denen gewisse kreise
> fortlaufend stimmung machen.
>
> Es ist fein wenn der admin des nachbarclubs zwar unumwunden erkennt
> und zugibt dass beiträge rassistisch, islamophob etc. sind, die
> auseinandersetzung gleichzeitig aber „laufen lässt“, weil ja so „
> diszipliniert“ gehetzt wird. Dann türkische clubmitglieder in die
> verantwortung nimmt „gerade sie,
> die musterbeispiele geglückter integration müssten sich dringend in
> der rassistischen und islamophoben diskussion beteilligen.>>Man muß
> sich damit auseinandersetzen und ich würde mich freuen, wenn gerade
> DU Dich in einer solchen Diskussion mehr einbringen würdest.Gerade
> wegen Deiner Perspektive und Deinem jetzigen Leben in den USA.Ja,
> einiges was man hier liest ist rechtsgesinnt und fremdenfeindlich.
>
> Wir haben aber auch die Meinungsfreiheit.<<
>
> Mag an der inflationären menge liegen dass dem admin die in seinem
> club geschriebene hetze nicht mehr auffiel, anders kann ich mir die
> formulierung >>Du wirst wissen, XXXX, das ich Hetze bisher nicht
> geduldet habe und auch in Zukunft hier nicht dulden werde.<<
>
> Nichts anderes ist in der praxis aber geschehen. Wenn man schon so
> kühn ist die diskussion „laufen zu lassen“ sollte man als admin
> wenigstens in der lage sein jedes kleine detail an unwahrheit zu
> zerpflücken so präzise wie in dem hier verlinkten artikel.
> Ansonsten wird man sehr rasch zum steigbügelhalter von menschen,
> denen man für ihr mieses spiel keine hilfe und auch nicht die
> passende bühne für ihr hetzerisches theater liefern sollte.
>
> Genau das ist geschehen und das in mehr als einem club. Und es hat
> jenen club mehr als nur die mitgliedschaft eines users türkischer
> Herkunft gekostet. Merkt dort aber scheint es niemand, geht man
> ohne dass das thema adäquat geklärt wäre einfach dazu über
> trivialitäten zu posten in der hoffnung die betreffenden threads
> rutschen bald nach unten. Die club-hydras werden das gegenteil
> beweisen und man kann gespannt warten unter welchem „neuen“ aspekt
> das schäbige spiel in der nächsten runde von den klar benennbaren
> gestalten fortgesetzt wird. Der club hat mehrere kleine fischers
> auch wenn ihnen die NPD kaderschule für agitation und propaganda
> nicht zuteil wurde. Der „
> freifahrtschein“ wurde ja schon indirekt ausgestellt vom clubadmin.
> So ist das, wenn man zwischen echter meinungsdiskussionen und
> hetze nicht genau genug differenziert. Dann muss man eigentlich nur
> scharf nachdenken und schon beantwortet sich die bemerkung jenes
> clubadmins, wie von selbst: >>Interessant ist es trotzdem, das sich
> solche Leute immer unverhohlener aus der Deckung trauen um diesen
> ihren Müll abzusondern.<<
> Leute die anlass für die bemerkung des dortigen admins waren
> trauen sich deshalb aus ihrer deckung, weil ihnen eine plattform in
> der schon einiges rassistisches offen zu lesen ist, geeignet
> erscheint für ihre (noch extremistischeren) absonderungen. So
> einfach ist das und manchmal wäre geboten, den eigenen bekanntenkre
> is auf solche personen kritischer zu durchleuchten und da schließt
> sich erstmal der kreis.
>

Der Fall Gremliza Totale Kriegs-Legasthenie

Veröffentlicht in Uncategorized am November 21, 2008 von antifara

Konkret zitiert in der Oktoberausgabe 2007 auf Seite 4 den taz-Autor Stefan Reinecke: Den letzten Gesinnungsschwenk vollzog konkret 1991, als Gremliza für den Irakkrieg Stellung bezog – wegen Israel, das durch Saddam bedroht war. Seitdem ist sie zum Zentralorgan der sogenannten Antideutschen mutiert. Die Glaubenssätze dieser linken Sekte lauten: 1. Wer Israel kritisiert, ist Antisemit. 2. Der Islamismus ist der neue Faschismus. 3. Die USA sind keine bösen Imperialisten, sondern die antifaschistische Schutzmacht gegen den Islamismus. Das klingt ziemlich schrill – kommt aber dem Konsens in der bundesdeutschen Außenpolitik ziemlich nahe, nämlich im Zweifelsfall aufseiten Israels und der USA zu stehen. Deshalb schreiben Antideutsche auch manchmal in Springers Welt. Konkret kommentiert: Daß auf jenen Seiten der „Welt“, deren Gastbeiträge von zwei ehemaligen „Taz“-Redakteurinnen verwaltet werden, noch kein Autor von KONKRET geschrieben hat, wäre ein dummer Einwand, der nur den Eindruck erweckte, eine der anderen Behauptungen des „Taz“-Redakteurs sei mehr als der Ausdruck seines antisemitischen Ressentiments. Der Schwurbel heißt auf Deutsch: Konjunktiv-Gremliza hält auch den Israel-Kritiker Stefan Reinecke für judäophob. Genau das wollte Stefan Reinecke rüberbringen. Mit der Formulierung „auf jenen Seiten der ‘Welt’…“ meint Gremliza das Welt-Forum. Auf Seite 50 der gleichen Konkret-Ausgabe wird Andrea Seibel als ehemalige taz-Redakteurin bei der Welt bezeichnet. In dem von ihr verwalteten Welt-Forum erschien am 25. Juli 2006 auf Seite 7 ein Gastbeitrag des antideutschen schreibschwachen Konkret-Autors Thomas v. der Osten-Sacken unter dem ebenso Welt- wie Konkret-kompatiblen Titel: Essay. Warum ich für den Krieg bin. Israels Krieg gegen die Hisbollah ist nötig. Der Westen sollte sich vor einem faulen Frieden hüten. Nochmal im Indikativ: Gremliza ist nicht nur schreib-, sondern auch leseschwach. Dr. M. G. und T:I:S, 18. Oktober 2007 siehe auch Kollateraler Konjunktiv und Gremliza weiter für Gewährleistungskrieg * Ein faules Früchtchen am sozialdemokratischen Strauch Daniel Kulla, laut Schweizer SonntagsZeitung (.pdf-Datei) Spezialist für Verschwörungstheorien, findet erstens: Niemand regiert die Welt; zweitens: Oskar Lafontaine darf nicht regieren. Habe der doch die Regierenden Bush und Blair als Terroristen bezeichnet. Kulla gibt sich im neuroticker der PDS-Jugend Sachsen jungsozialistisch-undogmatisch. T:I:S, 17. April 2007 * Lesetipp: Die Antideutschen – von Patrick Hagen Vor einem Jahr hat Patrick Hagen eine Magisterarbeit über die Antideutschen vorgelegt. Hagen resümiert, worum es sich bei diesem eigenartigen deutschen Gebilde handelt: „Waren die Antideutschen zunächst nur eine publizistische Größe gewesen, bildeten sich nach dem 11. September und den sich häufenden Selbstmordattentaten in Israel in den meisten deutschen Städten antideutsche Gruppen, die sich zumeist an der „Bahamas“ orientierten. Dennoch konnte ihr Einfluss auf die Linke im Verhältnis zu ihrer personellen Größe als ungewöhnlich groß eingeschätzt werden. Viele linke Gruppen spalteten sich an der Auseinandersetzung um Israel und den Antisemitismus. Gegendemonstrationen zu linken Veranstaltungen wurden üblich, und auch tätliche Angriffe zwischen Angehörigen verfeindeter Gruppen sind keine Seltenheit mehr.“ Die Arbeit bezeichnet als Vorgänger und Vordenker der Antideutschen Jean Améry, Eike Geisel, Moishe Postone, Wolfgang Pohrt – und den Kommunistischen Bund. Sie referiert die Abspaltungen seit der Vereinigung Deutschlands aufgrund von Kontroversen über den Zweiten Golfkrieg, über Goldhagen, die Al-Aksa-Intifada, den 11. September und Afghanistan- und Irakkrieg. Ein Exkurs führt zu Wertkritik und wertkritischer Antisemitismustheorie. Gremlizas, Küntzels und Elsässers teils stark schwankende Positionen werden beleuchtet, Günther Jacob, Justus Wertmüller und Heiner Möller eingeordnet und Oliver Tolmein und Detlef zum Winkel zitiert. Der Autor beleuchtet, „wie mit den Antideutschen eine sich kommunistisch nennende Linke entstehen konnte, die nahezu alle Essentials der kommunistischen Bewegung und der Linken, wie den positiven Bezug auf die Arbeiterklasse, den Antiimperialismus, den Antikapitalismus und den Antirassismus hinter sich gelassen hat und zu einer tief greifenden Zersplitterung der außerparlamentarischen Linken geführt hat.“ Patrick Hagen enthält sich einer eigenen Auseinandersetzung mit den Themen der einst geschlagenen Schlachten. Die klare Sprache, die übersichtliche Gliederung, 347 Anmerkungen und ein ausführliches Literaturverzeichnis machen die Arbeit zu einer vorzüglichen Materialsammlung etwa für den, der ermitteln will: Warum ist denn die deutsche Linke so schwach? Oder auch: Wie hängt das Antideutschtum mit der Hexenjagd auf Antizionisten und Kriegsgegner in Israel und Frankreich zusammen? T:I:S, 21. Juni 2005 Patrick Hagen: Die Antideutschen und die Debatte der Linken über Israel. Magisterarbeit, Köln, SS 2004. Im Netz als pdf- und als .html-Datei, je ca. 500 KB

http://www.steinbergrecherche.com/dieantideutschen.htm

Deutschland verrecke…

Veröffentlicht in Uncategorized mit Tags am November 6, 2008 von antifara

…ist mein erster Reflex auf die fette Neuauflage deutsch-nationalen Spams. Diesmal setzen diverse Konzerne und die Regierung alles daran, die originäre Eigenschaften des Deutschtums an sich herbeizuhalluzinieren. Wenigstens ist es so zu lesen auf der Kampagnen-Homepage von „Deutschland. Land der Ideen“:

„Die Botschaft: ‘Deutschland – Land der Ideen’ betont eine Stärke des Standortes Deutschland und spiegelt wesentliche Eigenschaften der Deutschen (Un.ME) wider: Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken.“ Soweit also die „Wir-über-Uns-Seite“ der Kampagne. Wo diese Eigenschaften herkommen und was an ihnen ‘deutsch’ ist, bleibt unklar. Aber egal ob derart naturalisiertes Deutschtum genetisch oder kulturalistisch begründet wird: Wie jeder gute Rassismus erhebt auch dieser Standort-Rassismus die tollen Deutschen über alle anderen, denen diese Eigenschaften offensichtlich abgehen (sonst wären es ja keine Eigenschaften).

Aus Kampagnensicht ist es sogar clever, diesen Punkt nicht weiter zu begründen – warum auch: So gelingt es den Kampagnen-MacherInnen viel leichter, an die diversen Alltagsrassismen (mit ihren unterschiedlichsten, teils sogar widersprüchlichen Begründungen) anzuknüpfen.

Wohin sich die PI-Kommentatoren verlinken

Veröffentlicht in Uncategorized am September 7, 2008 von antifara

Um zu zeigen, das bei PI, entgegen allen behauptungen, vorwiegend Neonazis ihr unwesen treiben, möchte ich diese Liste öffentlich machen. Diese Liste ist auch bei Politischkorrekt.info abrufbar.

Oben: Kommentator (Username bei PI)

Unten: Die verlinkte Seite

1u57u5

http://muselmann.blogspot.com/

Anfortas

http://www.eudssr.wordpress.com/

Antifaschist70

http://antiislam.wordpress.com/

http://myspace.com/hamburg_stpauli

asmodi

http://politikpest.wordpress.com/

atheos

http://atheos.wordpress.com/

Axel Berger

http://berger-odenthal.de/

Bariloche

http://www.islam-deutschland.info/

Biberbirne

http://www.ef-online.de/2007/07/20/sozialismus-die-auslese-der-ubelsten/

BonnerBuerger

http://bnbuergerblog.wordpress.com/

Bundeskanzlerin

http://www.woerterbuch.6x.to/

ComebAck

http://www.youtube.com/profile?user=CA1965

D.N.Reb

http://olaf61.wordpress.com/

DerErnst

http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/

DerTempler

http://piforum.890m.com/

http://dertempler.890m.com/

Deutsche Kartoffel18

http://www.auslaenderkriminalitaet.info/

Die Realitaet

http://www.dierealitaet.blogspot.com/

Echn Aton

http://islamprinzip.wordpress.com/about

Eisvogel

http://acht-der-schwerter.freehostia.com/

European Patriot

http://myblog.de/euromedia

http://rechteforderungen.wordpress.com/

Fenris

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Erwachende_Germania.jpg

Fistor

http://triumphderdummheit.blogspot.com/

Flash

http://faaanblogg.blog.de/

FreedomWriter

http://www.politikforen.de/

FreeSpeech

http://nebeldeutsch.blogspot.com/2006/04/fangen-wir_11.html

Freiher vom Stein

http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Friedrich_Karl_vom_Stein

Freyja

http://www.pro-nrw-online.de/

frundsi

http://www.islamisierung.info/

Gabbo

http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,23559,00.html

gegen-wind.com

http://www.gegen-wind.com/

Goldfasan

http://www.jtf.org/e

GottWillEs

http://www.kreuzzug.de/

http://www.deusvult.info/

Haiduk

http://www.kaisertreue-jugend.org/

Hausener Bub

http://www.pro-frankfurt.org/

Hombre

http://www.mehr-freiheit.de/

HPH

http://eurabia.myblog.de/

ich_bin_schwul

http://gayforce.wordpress.com/

IchDoch

http://news-time.blog.de/

Inclutus

http://islamkritik.com/

islaminfo

http://islaminfo4u.blogspot.com/

jesus

http://www.ave-zentrum.org/

JJPershing

http://denkverbot.blogspot.com/

Karen W.

http://tabuka.wordpress.com/

karlmartell

http://karlmartell732.blogspot.com/

kritik101

http://www.geocities.com/islamkritik/

kognitivedissonanz
http://www.winkelried.info/

kongomüller
http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php

Kriegsberichter
http://www.fw.nationales-netz.com/

Kybeline
http://parteigruendung.myblog.de/
http://kybeline.gruene-pest1.com/

lestard1973
http://deutschlandspiegel.blogspot.com/

Maethor
http://maethor.blogg.de/

Mag
http://www.magnusbeckerblog.de/

Mensch2.Klasse
http://www.pax-europa.info/

neutrino
http://www.gruene-pest.com/

No-go-Area-fuer-Deutsche
http://nogoarea.xtreemhost.com/navigation/index.php (Angebot nicht mehr online)
http://islam-heisst-frieden.com/
http://islam-heisst-frieden.com/navigation/index.php

Nordisches_Licht
http://www.junge-patrioten.de/

novalis78
http://www.americaalone.net/

Paderborner
http://owl-antifa.tripod.com/index.html

persona non grata
http://www.personanongrata.de.tl/

PFS
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/

Philipp
http://aermeldolch.com/

Phygos
http://profile.imageshack.us/user/phygos/images/tag/pinews

pippin
http://spdverbot.wordpress.com/

Pro West
http://usawakeup.org/
http://www.westlicher-widerstand.de/
http://www.wdap-cfe.eu.tc/
http://www.westdemokraten.net.tc/

Pit
http://hallo-leute.de/implikationen.htm

ragnar1
http://wwwbifroest.blogspot.com/

Ratio
http://www.mehr-freiheit.de/

RedBull
http://www.bullweb.de/

redlabour
http://www.politikstube.de/

Robin Renitent
http://www.rebellog.com/j/

Roland
http://www.youtube.com/watch?v=ymLJz3N8ayI

sachichdoch
http://olaf61.wordpress.com/

sandrolino
http://freenet-homepage.de/no-islam/index.html

Schlernhexe
http://dolomitengeist.eu/

Schweinebacke
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/presse.html

Schweinshaxe
http://www.muhammaddressup.com/
http://www.jf-archiv.de/archiv03/303yy29.htm

Schweinsohr
http://www.myvideo.de/watch/484786/Der_Islamist_ein_armer_Wicht

schwejk
http://www.stopislam.info/

SilenusTheCrusader
http://dasdokuarchive.freeforums.org/index.php

terroshi
http://www.auslaenderkriminalitaet.info/
http://www.globalincidentmap.com/home.php

Thomas Kreutz
http://thomaskreutz.wordpress.com/

Thomas Voss
http://www.pro-deutschland.net/

tomcat
http://www.faithfreedom.org/German/index.htm

Toranaga
http://www.gruene-pest.com/index.php

Transatlantic Conservative
http://transatlanticconservative.blogspot.com/

Vogelsang
http://www.muhammaddressup.com/

walkerXP3
http://www.ipahb.de/

Walter von der Vogelweide
http://auslaenderkriminalitaet.info/

Widukind_ltd
http://histor.ws/seppdepp/

Wilhelm Entenmann
http://blog.schoggo-tv.de/

wolaufensie
http://myblog.de/parteigruendung
http://www.kybeline.com/
http://kybeline.gruene-pest1.com/

ixolite
http://www.youtube.com/user/ixolite

Zenta
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Repin_Cossacks.jpg

Zigarrenraucher
http://silberstreif.wordpress.com/

Zvi_Greengold
http://en.wikipedia.org/wiki/Zvika_Greengold

Haiduk
http://www.kaisertreue-jugend.org/

Widukind_ltd
http://histor.ws/seppdepp/

RedBull
http://www.bullweb.de/

kritik101
http://www.geocities.com/islamkritik/

Schweinshaxe
http://www.muhammaddressup.com/

DerErnst
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/

pippin
http://spdverbot.wordpress.com/

kongomüller
http://xsorbit30.com/users5/station13/index.php

GottWillEs
http://www.kreuzzug.de/

Walter von der Vogelweide
http://auslaenderkriminalitaet.info/

Hombre
http://www.mehr-freiheit.de/

walkerXP3
http://www.ipahb.de/

asmodi
http://politikpest.wordpress.com/

PFS
http://patriotischesforumsueddeutschland.wordpress.com/

Goldfasan
http://www.jtf.org/e

European Patriot
http://myblog.de/euromedia

FreedomWriter
http://www.politikforen.de/

Fistor
http://triumphderdummheit.blogspot.com/

HPH
http://eurabia.myblog.de/

Axel Berger
http://berger-odenthal.de/
http://berger-odenthal.de/Texte/Moslem-3.htm

persona non grata
http://www.personanongrata.de.tl/

Inclutus
http://islamkritik.com/

Mensch2.Klasse
http://www.pax-europa.info/

Kriegsberichter
http://www.fw.nationales-netz.com/

European Patriot
http://myblog.de/euromedia
http://rechteforderungen.wordpress.com/

Thomas Kreutz
http://thomaskreutz.wordpress.com/

tomcat
http://www.faithfreedom.org/German/index.htm

Ratio
http://www.mehr-freiheit.de/

Pro West
http://usawakeup.org/
http://www.westlicher-widerstand.de/
http://www.wdap-cfe.eu.tc/

jesus
http://www.ave-zentrum.org/

Anfortas
http://www.eudssr.wordpress.com/

powerpoint
www.rep.de

ixolite
http://www.youtube.com/user/ixolite
http://www.german.faithfreedom.org/forum/

wolaufensie
http://myblog.de/parteigruendung
http://www.kybeline.com/
http://kybeline.gruene-pest1.com/

Paderborner
http://owl-antifa.tripod.com/index.html

Philipp
http://www.kalter-stahl.com

Mehrfachnennung möglich. Ich habe absichtlich auf eine Verlinkung über Aktive Frames verzichtet, um nicht den Eindruck zu erwecken, das ich für diese Personen auch noch Werbung mache!

Chronik rechtsextremer, antisemitischer und rassistischer Übergriffe 2008 – Intervenieren statt resignieren.

Veröffentlicht in Hass, Menschenverachtung, Nazis, Rechtsradikale, Terror, primitive Parolen am September 6, 2008 von antifara

Am 1. Mai 1933 besetzten bewaffnete Nazi-Bürgerkriegsgruppen die Büros und Häuser der Freien Gewerkschaften, misshandelten GewerkschafterInnen und verschleppten sie in Konzentrationslager. Anders als vor der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler hatten sie dabei die Unterstützung der Polizei. Neu war ihr gewaltsames Vorgehen damals nicht.
75 Jahre später sind erneut braune SchlägerInnentrupps festzustellen, die mit Terror gegen Einwanderer und Andersdenke die Ziele der Nazis verfolgen. Wir nehmen daher den 75.Jahrestag der Zerschlagung der Freien Gewerkschaften zum Anlass, um den Stand der Gewalt von Rechts erneut zu thematisieren.

Das Thema „rechte Gewalt“ – Überfälle, rassistische Morde, Aufmärsche von Neonazis und andere Ausdrucksformen von neofaschistischer Gewalt – werden auch hin und wieder über den Lokalteilen und den Polizeimeldungen hinaus in den überregionalen Medien thematisiert – wenn sie überhaupt auftauchen. Die „Chroniken über Übergriffe“ schreiben sich in regelmäßigen Einträgen fort – sie sind Alltagsmeldungen und nicht nur aus den neuen Bundesländern, wie manche gerne glauben würden. Entsprechend hoch ist auch die Dunkelziffer, der nicht bekannt gewordenen rechtsextremen Übergriffe.
Die Debatten um Rechtsextremismus dürfen sich nicht kurzen Empörungskampagnen erschöpfen – sondern brauchen einen langen Atem!
So vergeht so gut, wie kein Wochenende, in dem nicht irgendwo Neonazis einen Aufmarsch planen beziehungsweise anmelden. Die Themen sind hierbei beliebig, das Ziel indessen nicht: Rassismus und Antisemitismus sollen verbreitet bzw. geschürt werden. Und der Hass auf Andersdenkende.

April 2008

1.04.2008 – Waldstadt
In der Nacht zum Montag haben Unbekannte in der Waldstädter Gutenbergstraße Hakenkreuze im Bereich der Baustelle einer Wohnungsbaufirma an eine Garage, einen Bagger sowie auf ein Fenster geschmiert. Die Schmierereien haben die Größe von 30 x 30 bis 80 x 180 cm. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde aufgenommen. (Polizeibericht, http://aatf.antifa.net)

01.04.2008 – Görlitz (Stadt Görlitz)
Zwischen dem 31. März und dem 1. April haben Unbekannte an der Hans-Nathan-Straße in Rauschwalde 14 Hakenkreuze (fünf mal fünf Zentimeter im Abstand von zwei Metern) auf den Fußweg geschmiert. Weitere sieben solcher Kreuze (15 mal 15 cm) fanden sich auf Holzteilen eines Spielplatzes hinter den Häusern 21 bis 25. Beamte des Polizeireviers Görlitz haben die Schmierereien dokumentiert, der Staatsschutz ermittelt wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: SäZ, http://aatf.antifa.net

01.04.2008 – Stadtdallendorf
Mindestens sieben Neonazis versammeln sich anlässlich einer Versammlung der Volksbank Mittelhessen in Stadtallendorf, um unter dem Deckmantel des Antikapitalismus ihre Propaganda zu verbreiten. Identifiziert wird dabei Manuel M., Kopf des sogenannten „Aktionsbüro Mittelhessen (ABM)“. AntifaschistInnen protestieren gegen den Auftritt der Rechtsextremen. (Quelle: de.indymedia.org)

02.04.2008 – Geithain (Leipziger Land)
Unbekannte beschmierten in der Nacht mehrere Gebäude, ein Fahrzeug, Bänke sowie Abfallbehälter in Geithain mit Farbe. U.a. wurden verfassungsfeindliche Symbole, wie Hakenkreuze geschmiert.
(Hinweis: Dieser Landkreis/Diese Stadt wird seit 2001 von der RAA Sachsen bearbeitet.)
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

04.04.2008 – ASCHAFFENBURG
An ein Gerätehaus eines Sportplatzes werden zahlreiche Graffitis gesprüht. Da auch Hakenkreuze dabei sind ermittelt nun die Kripo Aschaffenburg.http://www.aida-archiv.de

5.04.2008 – LANDSHUT
Ein völlig betrunkener 31-jähriger Landshuter begegnet einer Polizeistreife mit mehrmaligen „Heil Hitler“ Rufen. Dafür wird er vorläufig festgenommen und erwartet nun ein Verfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. http://www.aida-archiv.de

5.04.2008 – Aachen-Stolberg: Getöteter 19-Jähriger als Nazi-Märtyrer vereinnahmt
Im rheinländischen Stolberg wurde in der Nacht vom Freitag auf Samstag bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Leute ein 19-Jähriger erstochen, der kurz danach im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Schon wenige Stunden später reklamierten Neonazis den jungen Mann als „Kameraden“, der „von einer Gruppe Ausländer“ ermordet worden sei. Am Nachmittag versammelten sich 160 Neonazis am Tatort. Obwohl über die Tatumstände und -motive noch wenig Klarheit besteht, wird der Getötete von der extremen Rechten bereits als Märtyrer aufgebaut. weiter …
(mehr Infos: Antifaschistische Aktionen: Stolberg: Getöteter 19-Jähriger als …
Messerstecherei: Verdächtiger gefaßt [08.04.08]
Stolberg: Es ist erschreckend aber wahr
http://klarmann.blogsport.de)

6.4.2008 – Kasseler Aue
Vermutlich am Wochenende schmieren Unbekannte in der Kasseler Aue rechtsextreme Parolen und entsprechende Symbole auf die Rohre entlang der Kleinen Fulda. Die Polizei beziffert den Schaden auf insgesamt 2.500 Euro. Auch am Ehrenmal unterhalb der Schönen Aussicht sowie in der Fußgängerunterführung am Altmarkt tauchen Schmierereien auf.
(Quelle: HNA online vom 07.04.2008, http://www.antimanifest.de/anps.htm)

06.04.2008 – Kassel
Vermutlich am Wochenende schmieren Unbekannte in der Kasseler Aue rechtsextreme Parolen und entsprechende Symbole auf die Rohre entlang der Kleinen Fulda. Die Polizei beziffert den Schaden auf insgesamt 2.500 Euro. Auch am Ehrenmal unterhalb der Schönen Aussicht sowie in der Fußgängerunterführung am Altmarkt tauchen Schmierereien auf.
(Quelle: HNA online vom 07.04.2008, http://www.antimanifest.de)

07.04.2008 – Reichenbach (Vogtlandkreis)
In der Nacht zum 7. April 2008 verübten vier Jugendliche einen Brandanschlag auf die Pizzeria Zwickauer Straße. Sie werfen einen Brandsatz gegen die Scheibe der Pizzeria. In dem Haus wohnen mehrere mehrere arabisch-stämmige Familien. Es wurden jedoch keine Personen verletzt, allerdings die Fassade und das Fenster beschädigt. Der Sachschaden beträgt mehrere hundert Euro. Insgesamt wurden wenige Tage später vier Beschuldigte im Alter zwischen 20 und 22 Jahren aus dem Vogtlandkreis ermittelt, die den Tod der Bewohner billigend in Kauf genommen haben. Die jungen Männer sind bisher bereits strafrechtlich mit verschiedenen Delikten der allgemeinen Kriminalität (Raub, Körperverletzung, Sachbeschädigung) in Erscheinung getreten. Alle vier Beschuldigten räumten ihre Tatbeteiligung ein. Da keine Haftgründe vorlagen, wurden keine Haftanträge gestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: LVZ/ Sachsen-Fernsehen, http://www.amal-sachsen.de

7.04.2008 – Ludwigsfelde
eugen informierten gegen 18.40 Uhr die Polizei, dass ihnen in der Ludwigsfelder Rathausstraße eine Person entgegen gekommen ist, die den „Hitlergruß“ zeigte und dabei „Heil“ rief. Der 31-Jährige, welcher die rechtsextreme Handlung in der Öffentlichkeit begangen hatte, war erheblich alkoholisiert und wurde vorläufig festgenommen und nach seiner Vernehmung am 8. April wieder entlassen. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bearbeitet. (Polizeibericht; http://aatf.antifa.net)

9.4.2008 – Mühlheim: Nazi-Überfall
Am Mittwoch, den 9. April 08, ereignete sich ein eher seltenes Bild. Vor dem bekannten AZ in Mülheim wurde eine 16 jährige Duisburgerin aus der Linken Szene angefahren und verprügelt.
Um ca. 20:45 Uhr machte sie sich auf den Weg zum Mülheimer Hbf, als plötzlich ein Auto direkt auf sie zufuhr. Statt auf die Bremse drückte die Person auf das Gaspedal & fuhr sie an. Durch den Aufprall fiel sie zu Boden, dann stiegen 2 große, breite Männer mit Glatze, Bomberjacken & Stiefeln aus dem Wagen aus & traten in das Mädchen ein.
Nachdem sie noch ein paar mal angespuckt & ausgelacht wurde gelang ihr die Flucht. (… . Mehr Inforamtionen:
http://www.antifadu.de.vu/, http://de.indymedia.org/2008/04/212903.shtml)

9.04.2008 – Rudolstadt: Pfarrer will nicht mehr im Osten bleiben
Ein Pfarrer samt Familie flüchtet vor dem alltäglichen rassistischen Terror in Rudolstadt nach Westdeutschland. Die Familie des Pfarrers wurde gedemütigt und geschlagen, weil seine Frau und die Kinder eine dunklere Hautfarbe haben, als andere Thüringer_innen. In Rudolstadt sorgt man sich nun um seinen Ruf. Die Ereignisse machten nun bundesweit Schlagzeilen.
[Text lesen]

9.04.2008 – MILTENBERG
An einer Hochwasserschutzmauer entlang der Mud werden antisemitische Schmierereien entdeckt. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt. http://www.aida-archiv.de

10.04.2008 – Stolberg: Diffarmierungen und Bedrohungen
Neonazis diffamieren die Eltern des Getöteten und bedrohen die Eltern des in U-Haft Sitzenden.
Eines der größten Internetportale der deutschen Neonaziszene übt sich in Schmähungen gegen die Eltern und FreundInnen des in Stolberg bei einer Auseinandersetzung Getöteten. Unter der Überschrift „Warum sollen wir auf diese Eltern Rücksicht nehmen?“ polemisieren die NeofaschistInnen, werfen den Eltern „politische Korrektheit“ vor, weil diese nicht auf den rassistischen Zug der Nazis aufgesprungen sind. Sie seien „bemüht, politisch ja nicht anzuecken“. Auf solche Eltern würden sie keine Rücksicht nehmen, so der Tenor.
Das wussten wir auch schon vorher, so haben Nazis um Christian Worch und die AG Rheinland (unterstützt von etlichen anderen Neonaziorganisationen aus dem gesamten Bundesgebiet) für Samstag, den 12.4.2008 eine Großdemonstration in Stolberg angemeldet, sind zudem seit Tagen bemüht, den Getöteten gegen den Willen von dessen Eltern und FreundInnen zu instrumentalisieren und zum Nazimärtyrer zu verklären. Die Angriffe gegen die Familie des Gestorbenen zeichnen die faschistische Menschenverachtung nach. „Duckmäuser“ seien die Eltern, deren Ansehen ihnen mehr bedeute als der Verlust ihres Sohnes. (http://de.indymedia.org/2008/04/212926.shtml, http://www.fau-aachen.net/termine/dokumentation-naziaufmarsch-in-stolberg-verhindern-20080409.html, http://klarmann.blogsport.de/ )

10.04.2008 – Dresden: Neonazis stören Podiumsdisskusion
m Vorfeld einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fremdenhass und Rassismus – die NPD als geistiger Brandstifter“ störten wiederholt Neonazis aus dem Umfeld der freien Kräfte und der NPD.

Wie schon am 5. Dezember letzten Jahres, als ein ähnlicher Personenkreis eine Veranstaltung der „Jungen Linken“ an der TU Dresden mit Oberstaatsanwalt Jürgen Schär massiv stören konnte, wurde auch dieses Mal wieder eine bürgerliche Veranstaltung zum Ziel neonazistischer Aktivitäten in Dresden. Etwa eine halbe Stunde vor Beginn der Podiumsdiskussion an der Kreuzkirche kamen die etwa dreißig Neonazis, verteilten Flugblätter, Zeitungen („Blickpunkt Dresden“) und versperrten mit einem Transparent mit der Aufschrift „GEGEN Multi-Kulti – Für die Vielfalt der Völker“ den Eingang zum Haus an der Kreuzkirche. Die auf Grund eines Bombenfundes stark dezimierte Polizei beschränkte sich ausschließlich darauf, das Verhalten der Neonazis zu dokumentieren. http://de.indymedia.org/2008/04/212946.shtml

10.04.2008 – FÜRTH

Etwa 30 Personen nehmen an einer NPD-Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz teil. 50 GegendemonstrantInnen begegnen den Lautsprecherparolen der Rechten mit Trillerpfeifen. http://www.aida-archiv.de

11.04.2008 – OBERSCHNEIDING (Lkr. Straubing-Bogen)
Ein Hakenkreuz wird auf ein Straßenschild der Bundesstraße 20 gesprüht. Laut Polizei entsteht dabei ein Sachschaden von ca. 150 Euro. http://www.aida-archiv.de

12.04.2008 – ECKENTAL (Lkr. Erlangen-Höchstadt)
Die NPD hat einen Infostand am Marktplatz aufgebaut. Bei einer spontanen Protestaktion kommen fast 100 Bürgerinnen und Bürger zusammen um gegen die NPD zu demonstrieren. Unterstützung kommt dabei auch vom Bürgerforum aus dem nahegelegenen Gräfenberg. Wie die Nordbayerischen Nachrichten berichten agitiert die NPD nach Aussagen eines Kreisrates seit Wochen in der Gräfenbergbahn und rund um das Eckentaler Gymnasium. http://www.aida-archiv.de

12.04.2008 – Burgstädt (Landkreis Mittweida)
Zehn Jugendliche aus Ostsachsen, die zu einem Konzert nach Chemnitz fahren wollten und auf den Zug warteten, wurden gegen 20.00 Uhr auf der Bahnhofstraße von mehreren Rechtsextremen mit Reizgas und Baseballschlägern angegriffen und geschlagen, wie Polizei und Kooperationspartner berichten. Die Opfer flüchteten in Richtung Plus-Markt, die Schläger fuhren vermutlich mit einem roten Auto davon. Zwei Opfer wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Quelle: Kooperationspartner/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

12.04.2008 – Ludwigsfelde
Weniger als 100 Anhänger der NPD und Freien Kräften Teltow-Fläming, sowie Rechtsextremisten aus Königs Wusterhausen, Potsdam, Cottbus, Henningsdorf, Nauen, Premnitz, Lehnin führen am Mittag eine Kundgebung Ecke Potsdamer Straße und Karl-Liebknecht-Straße durch. Anwesend waren u.A. Michael „Lutz“ Skupin, Kay und Markus Neubauer, Tobias Gröper, Christoph Schack und Dennis Härtel. Es wurden Transparente der Freien Kräfte Teltow-Fläming und Königs Wusterhausen mit sich geführt sowie von der NPD-Dahmeland. Ausserdem eine NPD-Fahne, mehrere schwarze und schwarz-weiß-rote Flaggen. (http://aatf.antifa.net)

12.04.2008 – Leipzig: Angriff auf das „Courage zeigen“-Vorentscheids-Konzert
Am Samstag den 12.April 2008 hat eine mir unbestimmte Anzahl an Rechtsradikalen das „Courage zeigen“-Vorentscheids-Konzert in Leipzig im Anker gegen Mitternacht angegriffen. Dabei wurde der dort durch Absperrzäune abgeriegelte Raucherbereich nahezu komplett zerstört. Dieser Lag außerhalb des „Ankers“, also leichtes Spiel für die Angreifer.Hinzu kam noch der Überraschungsmoment. 2-3 Schaukästen, Flaschen und einige Scheiben gingen zu Bruch.Hinzu kamen Tische.Die Einzelteile der letzten wurden als Wurfobjekte benutzt.Besucher, die sich gerne den Nasen „angenommen“ hätten, waren genug vorhanden, jedoch verschwanden die Angreifer genauso schnell wie sie gekommen waren.Der Eingang von Raucherbereich konnte von der örtlichen Security schnell genug abgeriegelt werden, sodass Gebäude interne Schäden ausblieben.Zuvor wurde auch ein Mitglied der Band „Blossom“, welche im Anker spielte, auf dem Weg von 15 Nasen angegriffen.Das Bandmitglied kam mit dem Schrecken davon.Die Begleitperson (2 insgesammt also) hatte nicht soviel Glück und bekam „was auf die Fresse“. (http://de.indymedia.org, http://www.anker-leipzig.de/, http://www.polizei.sachsen.de/pd_leipzig/3904.htm )

12.04.2008 – Nach Neonazi-Aufmarsch in Stolberg Wohnhausbrand in Eschweiler Samstagabend, nach dem Aufmarsch der FaschistInnen brannte in Eschweiler ein Haus. In selbigem wohnt die Familie eines Menschen, der seit Tagen von Neonazis aus der Region massiv bedroht wird. Die Bullen schließen weder Brandstiftung, noch einen Zusammenhang mit dem Naziaufmarsch in Stolberg aus.
(http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail&id=489204&_wo=Nachrichten:Topnachrichten&_g=Drei-Verletzte-bei-Kellerbrand-in-Eschweiler).
Aufgrund der zunehmenden Bedrohung in der Aachener Region durch die organisierte Neonazis fand Sonntagabend, 13.4.eine spontane Demonstration von AntifaschistInnen durch die Aachener Innenstadt statt. (http://de.indymedia.org/2008/04/213357.shtml, http://klarmann.blogsport.de/2008/04/12/rechts-stolberg-heute/ )

14.04.2008 – Colditz (Muldentalkreis)
Etwa 40 NPDler, die u.a. mit einem Bus mit der Aufschrift »Unser Herz schlägt für Sachsen – NPD im Landtag« anreisten, demonstrieren abends vor und in der St. Egidien-Kirche in Colditz ihre Anwesenheit. Dort findet zum Zeitpunkt ein Friedensgebet für Demokratie und Zivilcourage, gegen Rechtsextremismus und Gewalt statt. Ca. 25 Rechte, unter ihnen der sächsische NPD-Vorsitzende Petzold nehmen zeitweise provokant an der Veranstaltung in der Kirche teil, verlassen es aber vor Ende wieder.
Quelle: Kooperationspartner/ LVZ, http://www.amal-sachsen.de

14.04.2008 – Frankenberg/ OT Dittersbach (Landkreis Mittweida)
In der Nacht gegen 00.30 Uhr brachen fünf Vermummte die Balkontür einer Erdgeschosswohnung am Sachsenburger Weg auf, drangen in die Wohnung ein und schlugen auf den 17-jährigen Wohnungsinhaber ein. Er erlitt leichte Verletzungen. Anschließend verließen die Unerkannten die Wohnung. Der Hintergrund der Tat steht noch nicht fest, ein politisch rechts motivierter kann aber nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei bittet unter Tel. 03727 980-0 um Hinweise von Zeugen, die zwischen 00.15 Uhr und 00.45 Uhr im Bereich Sachsenburger Weg Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten.
Quelle: Kooperationspartner/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

14.04.2008 – Taura (Landkreis Mittweida)
Vier junge Männer (17 – 21 Jahre), die dem Sturm 34 – Spektrum zuzuordnen sind, attackieren einen 20-Jährigen, wobei einer der Angreifer ihn mit einer Taschenlampe schlägt und ihn an der Hand verletzt. Bedroht wird wenig später auch ein 43-Jähriger, vor dessen Haus sich der Angriff abspielte. Die Polizei konnte die Täter, die in einem PKW Opel unterwegs waren, vorübergehend festnehmen. Es wird wegen Körperverletzung und Bedrohung sowie wegen des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz ermittelt, da sich die Männer trotzt Verbot getroffen haben.
Quelle: epd/ Bündnis Mittweida, http://www.amal-sachsen.de

Mitte April – Burgstädt (Landkreis Mittweida)
Die Partei Die.Linke meldet, dass der Vorsitzende des Ortsverbandes Burgstädt vor dem Discounter „Netto“ durch rechtsextremistische Jugendliche verbal bedroht wurde. Rufe, wie „Schlagt die Roten tot“ oder „Tod den Kommunisten“ verfolgten ihn auf seinem Weg, berichten Kooperationspartner.
Quelle: Kooperationspartner/ Die.Linke, http://www.amal-sachsen.de

Mitte April 2008 – Rochlitz (Landkreis Mittweida)
Nach eigenen Angaben wird ein Jugendlicher auf dem Nachhauseweg von mehreren Rechtsextremen angegriffen und verletzt. Er muss im Krankenhaus behandelt werden. Eine Anzeige wurde gestellt.
Quelle: Kooperationspartner/ Betroffener, http://www.amal-sachsen.de

April 2008 – Kassel
Der Organisator des Kasseler Festivals „Aufmucken gegen Rechts“ wird von Neonazis terrorisiert. Innerhalb der letzten zwei Wochen sind seine Haustür und sein Briefkasten sechs Mal beschädigt worden. Am Mittwochmorgen fand er seinen Namen zusammen mit einem Galgen-Männchen und zwei großen Hakenkreuzen auf seiner Tür.
(Quelle: http://www.antimanifest.de/anps.htm, Nordhessische online vom 16.04.2008)

17.04.2008 – Taura (Landkreis Mittweida)
Ein Jugendlicher wurde von einem Rechten bis vor seine Haustür in Taura verfolgt und hier mit einer Schreckschusspistole bedroht. Am späten Abend durchsuchte die Polizei die Wohnung des 22-Jährigen Täters und stellte drei Schreckschusspistolen mit Munition, ein Schreckschussgewehr, eine Softairgewehr, ein beidseitig geschliffenes Messer, ein Bajonett und einen Wurfstern sicher.
Quelle: Indymedia, http://www.amal-sachsen.de

17.04.2008 – Löbau (Landkreis Löbau-Zittau)
In der Nacht zum 17.04. werden zwei Brandanschläge auf Imbissbuden verübt. Wie die Polizei in Görlitz mitteilte, setzten die Täter zunächst einen Döner-Stand in Großschweidnitz und kurz darauf einen chinesischen Imbiss in Löbau in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Unmittelbar nach der Tat nimmt die Polizei vier junge Männer fest, die den Angaben zufolge Material zum Bau von Brandsätzen sowie Waffen bei sich hatten. Die Ermittler gehen von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Am zweiten Tatort sei ein entsprechender Schriftzug an der Fassade entdeckt worden. (dpa)
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de

17.04.2008 – Großschweidnitz (Landkreis Löbau-Zittau)
In der Nacht zum 17.04. werden zwei Brandanschläge auf Imbissbuden verübt. Wie die Polizei in Görlitz mitteilte, setzten die Täter zunächst einen Döner-Stand in Großschweidnitz und kurz darauf einen chinesischen Imbiss in Löbau in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Unmittelbar nach der Tat nimmt die Polizei vier junge Männer fest, die den Angaben zufolge Material zum Bau von Brandsätzen sowie Waffen bei sich hatten. Die Ermittler gehen von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Am zweiten Tatort sei ein entsprechender Schriftzug an der Fassade entdeckt worden. (dpa)
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de

18.04.2008 – Groitzsch (Leipziger Land)
Gegen 22 Uhr schlug ein offenbar rechter Jugendlicher mit einer Bierflasche die Seitenscheibe eines Fahrzeugs in der Südstraße ein, das einem Inder gehört. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich dort sechs Jugendliche auf, die nach Polizeiangaben ebenfalls dem rechten Spektrum zuzuordnen sind. Wie die Polizei gestern weiter dazu gegenüber der LVZ mitteilte, wurde der Tatverdächtige ermittelt. Er sei aber bisher noch nicht vernommen worden. Der sächsische Staatsschutz sowie die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex) haben die weiteren Ermittlungen übernommen.
(Hinweis: Dieser Landkreis/Diese Stadt wird seit 2001 von der RAA Sachsen bearbeitet.)
Quelle: LVZ/ Borna-Geithain, http://www.amal-sachsen.de

19.04.2008 – Oechsen
Für Aufregung sorgt am Nachmittag ein 20-jähriger Radfahrer aus Oechsen (Thüringen), der in Philippsthal Passanten anpöbelt und körperlich bedrängt. Der offensichtlich angetrunkene Mann trägt zudem ein aufgemaltes Hakenkreuz auf der Stirn. Am späten Nachmittag wird der 20-Jährige nach einem Ladendiebstahl und einer Körperverletzung in Bad Salzungen festgenommen.

(Quelle: Hersfelder Zeitung online vom 20.04.2008, http://www.antimanifest.de)

20.04.2008 – 20.04.2008 – Grimma (Muldentalkreis)
Durch einen Bürgerhinweis wurde am Sonntag bekannt, dass Unbekannte auf dem Gerichtsweg unter anderem Hakenkreuze, „Adolf Hitler“ und „Ausländer raus“ gesprüht hatten. Der Staatsschutz ermittelt.
Quelle: LVZ/ Muldentaler Kreiszeitung, http://www.amal-sachsen.de

20.04.2008 – Zittau (Landkreis Löbau-Zittau)
Gestern Morgen wurde an der Schule in der Weinauallee ein aufgesprühtes Hakenkreuz (80 x 80 cm) an einer Mauer am Eingangsbereich festgestellt . Dem aber nicht genug, war noch ein weiteres (etwa 7 x 7 cm groß) über dem genannten aufgezeichnet – ebenfalls mit Eddingstift.
Quelle: POL Ol-NL, Die Linke, http://www.amal-sachsen.de

20.04.2008 – Blankenfelde
In Blankenfelde geht am Sonntag Morgen ein türkischer Imbiss am Bahnhof in Flammen auf. Die Polizei stellt schnell fest das der Brand vorsätzlich gelegt wurde und kann einen politischen Hintergrund nicht ausschließen. Nach eigenen Angaben ermittle sie „in alle Richtungen“. Im nur wenig entfernten Berliner Ortsteil Rudow werden in der selben Nacht nur kurz vorher zwei Molotov-Cocktails auf ein Einfamilienhaus eines tükscihstämmigen Mannes geschmissen, welcher nach eigenen Angaben von einer politischen Motivation der Täter ausgeht. (http://aatf.antifa.net)

20.04.2008 – Kassel
Unbekannte Täter zerstechen am Nachmittag den rechten Vorderreifen eines Kleinbusses in der Dresdner Straße, Bereich Parkplatz „Leistersche Wiese“. Das Fahrzeug, das auf beiden Seiten mit Aufschriften „Die Linke“ versehen ist, wurde dort von der Halterin abgestellt. Dabei handelt es sich um die Kasseler Landtagsabgeordnete Marjana Schott von der Partei „Die Linke“. http://www.antimanifest.de,

Pressemitteilung der Polizei vom 21.04.2008

21.04.2008 – Kassel
Die sogenannte „Montagskundgebung Kassel – basisdemokratisch“ um den Spangenberger Peter Pawlak tritt nach wie vor mit einem Infostand in der Kasseler Innenstadt auf. Die geschichtsrevisioistischen Reden der „Reichsbürger“ schallen wie an jedem Montag durch die Fußgängerzone in der Oberen Königsstraße. Am Mikrofon sprechen Veit Grimm sowie der Kasseler Student Frank Schmiedel.

Im Bereich des Infostandes verteilt heute außerdem ein Anhänger der „Bürgeraktion für unsere Zukunft (BAUZ) in Kassel“ ein Blatt mit dem Titel „BAUZ-Report Nr. 4/2008″. In dem Papier heißt es u.a. (Zitat): „Sodann ist Zug um Zug das deutsche Staatsgebiet nach Völkerrecht wiederherzustellen, das heißt, das Deutsche Reich (mit kleinen Anpassungen) in den Grenzen von 1914 und 1939.“ Auch die Kreisverbände der NPD und der Republikaner werben auf dem Blatt. Rund 30 AntifaschistInnen demonstrieren heute lautstark aber friedlich gegen die braunen Umtriebe in der Fußgängerzone. http://www.antimanifest.de,
Bilder vom 21.04.2008 im Archiv

21.04.2008 – Pegau (Leipziger Land)
Zwei unbekannte Täter prügelten gegen 21:50 Uhr auf einen 30-Jährigen ein. Der Mann wurde durch Tritte und den Wurf eine Bierflasche verletzt. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Ermittlungen könnten die Täter der rechten Szene zugeordnet werden. Ein politischer Hintergrund wird noch überprüft. Der Staatsschutz ermittelt.
(Hinweis: Dieser Landkreis/Diese Stadt wird seit 2001 von der RAA Sachsen bearbeitet.)
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

21.04.2008 Leipzig: Brandanschlag auf den Fanladen „Fischladen“ des Roten Stern Leipzig
In der Nacht vom 20. zum 21. April 2008 verübten Nazis einen Brandanschlag auf den Fanladen
„Fischladen“ des Roten Stern Leipzig in der Wolfgang-Heinze-Straße. Ein Stein zerschlug dabei die Fensterfront des Ladens. Ein Brandsatz landete an der Fassade des Nachbargeschäfts, konnte dabei allerdings nur geringen Schaden anrichten. Der Fanladen befindet sich in einem Wohnhaus.
Für das Conne Island als benachbartes Kulturprojekt stellt dieser Anschlag eine neue Qualität von Naziübegriffen dar. Wenngleich diese Entwicklung keine überraschende ist: seit Monaten treten Nazis zunehmend offensiver insbesondere gegen Antifaschistinnen und Antifaschisten auf. Die dramatische Re-Etablierung von rechten Strukturen in Reudnitz, Grünau und Großzschocher hat selbst der Rechtsextremismusbericht der Stadt Leipzig konstatiert, medial hingegen wird diese Entwicklung kaum wahrgenommen.
Der BetreiberInnen-Verein des Soziokulturellen Zentrums Conne Island fordert angesichts dieser Ereignisse, die zunehmend auch die Hilf- und Planlosigkeit politischer Strategien gegen Rechts verdeutlichen, eine uneingeschränkte und breite Unterstützung für alle (kultur)politischen Initiativen und Projekte, die Engagement gegen rassistisches, antisemitisches Denken und Handeln praktizieren. Anstatt Anti-Nazi-Politik – wie zuletzt vermehrt im öffentlichen Diskurs Leipzigs geschehen – aufgeregt zu diffamieren, benötigt es eine Stärkung linker und emanzipatorischer Projekte!

Quelle: Pressemitteilung Conne Island, 22.4.2008, Pressemitteilung, DIE LINKE. Leipzig, 20.4.2008 , http://de.indymedia.org/2008/04/214331.shtml?c=on#comments2

22.04.2008 Berlin-Schöneberg S-Bahn Schöneberg
Eine 27-jährige Chinesin wird von einem unbekannten Mann zur Seite gestoßen und rassistisch beleidigt, als sie auf dem Bahnhof Schöneberg einen S-Bahnzug nach Wannsee besteigen will.
Quelle: Pressemeldung der Polizei, 23.04.2008; http://reachoutberlin.de/

22.04.2008 – Löbau (Landkreis Löbau-Zittau)
Die Scheiben des Büros von „Die Linke“ in der Inneren Bautzener Straße gingen in der Nacht zum 22. April zum wiederholten Male kaputt. Unbekannte hatten sie mit einem Pflasterstein eingeworfen. Der Schaden wird auf etwa 400 € geschätzt.
Quelle: POL Ol-NS, Die Linke; http://www.amal-sachsen.de

23.04.2008 Kiel: Serie von Naziattacken
Seit dem 15. April verüben Neonazis organisierte Anschläge auf Initiativen, Kultur- und Wohnprojekte in Kiel. Fensterscheiben werden zerschlagen und Fahrräder demoliert. Dabei verwenden die Täter Betonplatten und Pflastersteine. Nur durch Zufall wurde bislang niemand verletzt.
Eine vorläufige Chronik der Ereignisse
• 07.-09.04: Mehrmals provozieren und belästigen bekannte Neonazis Mitarbeiter und Besucher der Ausstellung ‚Zug der Erinnerung’ im Hauptbahnhof, die an von Nazis ermordete Kinder erinnern soll.
• vom 15. auf den 16.04: Vor der ‚Alten Meierei’ werden Fahrräder beschädigt und Lampen zerstört.
• vom 16. auf den 17.04: Fenster der Wohngenossenschaft Dampfziegelei in der Wik und die Fenster des Kinderladens in der Hansastr.48 werden eingeschlagen. Am folgenden Tag tauchen aggressiv auftretende Nazis im Innenhof der Hansastr.48 auf. Sie flüchten, nachdem Anwohner auf sie aufmerksam werden.
• vom 17. auf den 18.04: Die Schaufenster der Arbeitsloseninitiative werden eingeschlagen. Drei Neonazis können vor aufgebrachten Anwohnern flüchten.
• 18.04.: Eine Spontandemonstration von Nazi-Gegnern wird aus einem von Nazis bewohnten Haus in der Preetzerstr. angegriffen. Es kommt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
• vom 19. auf den 20.04: 30 Neonazis feiern in der Preetzerstr. unter Polizeischutz in den Geburtstag Hitlers hinein. An ihr Haus hängen sie Fahnen und Transparente.
• 20.04. Es kommt zu mehreren rechtsradikalen Übergriffen, u.a. wird ein kurdischer Jugendlicher im Kieler Bahnhof von Nazis mit einem Messer attackiert.
• vom 20. auf den 21.04: Die Schaufenster des Buchladens ‚Zapata’ im Jungfernstieg werden eingeschlagen.
• vom 21. auf den 22.04: In der Hofeinfahrt des Initiativenzentrums Schweffelstraße werden die Fenster einer Privatwohnung eingeschlagen. Diese Taten sind der bisherige Höhepunkt einer gewalttätigen Kampagne der NPD-nahen Kameradschaften, mit denen diese den Kommunalwahlkampf der NPD begleiten. Ihre Taten richten sich gegen soziale, politische und kulturelle Projekte, die ganz offensichtlich nicht ins rassistische und menschenverachtende Weltbild der Neonazis passen:
Die Arbeitsloseninitiative Iltisstraße bietet kostenlose Beratung und einen Treffpunkt Erwerbslose. Oft genug erfahren sie von der Agentur für Arbeit mehr Gängelung als Unterstützung. Die Armutsdaten in Gaarden sind eindeutig und genauso eindeutig ist die Arbeit der selbstverwalteten Arbeitsloseninistiative für Solidarität und für soziale Rechte. In ihren Räumen finden außerdem regelmäßige Kunstausstellungen statt.

Quelle: http://de.indymedia.org/2008/04/214338.shtml, http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2008%2F04%2F23%2Fa0153&src=UA&cHash=12e2ec0852,

23.04.2008 – Frankenberg (Landkreis Mittweida)
An einem Einkaufsmarkt an der Äußeren Chemnitzer Straße sind am Mittwochmorgen silberfarbene Schmierereien angezeigt worden. Dabei handelt es sich um zwei fast einen Meter große SS-Runen und ein Hakenkreuz und einen 2,10 m x 0,65 m großen Schriftzug. Die verfassungswidrigen Symbole haben Unbekannte in der vergangenen Nacht angebracht. Das Fassadenreinigen wird schätzungsweise 500 Euro kosten. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Bündnis Mittweida/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

24.04.2008 – Mittweida (Landkreis Mittweida)
Die Polizei hat ein Treffen der verbotenen Neonazi-Organisation Sturm 34 in Mittweida aufgelöst. Eine Anruferin hatte die Beamten informiert, dass sich rund 30 Männer und Frauen auf einem Supermarkt-Parkplatz versammelt hatten, teilte die Polizei in Chemnitz mit. Vor Ort stellten die Polizisten die Personalien von 16 Menschen fest, sieben waren Mitglieder der Organisation. Sie erhielten eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz. Seit dem Verbot der Kameradschaft im April 2007 dürfen die Neonazis sich nicht mehr treffen. Alle Personen erhielten einen Platzverweis.
Quelle: LVZ/ dpa, http://www.amal-sachsen.de

25.04.2008 Lübben
Lübben Eine Gruppe alternativer Jugendlicher wurde von mehreren Rechten auf ihre Teilnahme an einer Anti-Nazi-Demonstration angesprochen. Die Rechten verfolgten die Jugendlichen und griffen einzelne Personen aus der Gruppe an. Einige der Betroffenen mussten sich im Krankenhaus ambulant behandeln lassen. (Quelle: OPP; LR, 28.04.2008, http://opferperspektive.org)

26.04.2008 Zossen
Mind. 4 jugendliche Neonazis der Freien Kräfte Teltow-Fläming sammeln neben dem „Fest der Vereine“ Müll in einem Park auf, verteilten Flugblätter mit völkischem Inhalt und verklären das ganze als politischen Erfolg.
Quelle: http://aatf.antifa.net

26.04.2008 – Dresden (Stadt Dresden)
Zum wiederholten mal wurde das Kebab-Haus in Dresden-Cossebaude durch bisher Unbekannte angegriffen. In der Nacht zum Sonnabend warfen Unbekannte mit einem Stein die Scheibe der Eingangstür der Gaststätte an der Dresdner Straße ein.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

26.04.2008 Bad Wildungen
Die NPD führt einen Infostand in der Innenstadt von Bad Wildungen durch. Begleitet wird die rechtsextreme Partei dabei von einer Gruppe junger Rechter, die in Schwarz und überwiegend vermummt auftreten.
Quelle: http://www.antimanifest.de/anps.htm

27.04.2008 Berlin Hohenschönhausen
Gegen 1 Uhr 30 werden zwei Männer im Alter von 22 und 24 Jahren in der Falkenberger Chaussee von sechs bis sieben Angehörigen der rechten Szene angegriffen und leicht verletzt. Die Täter können unerkannt entkommen.Quelle: Pressemeldung der Polizei, 27.04.2008
Welt, 27.04.2008
Berliner Morgenpost, 28.04.2008
Berliner Zeitung, 28.04.2008, http://reachoutberlin.de

28.04.2008 – Mittweida (Landkreis Mittweida)
Die Polizei hat am Montagabend in Mittweida erneut ein Treffen von Anhängern der verbotenen rechtsextremen Kameradschaft „Sturm 34″ aufgelöst. Von den zwölf Personen, die sich auf dem Parkplatz eines Einkaufmarktes versammelt hatten, gehörten jeweils drei Männer und Frauen im Alter von 17 bis 21 Jahren der verbotenen Gruppierung an, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Gegen sie sei Anzeige wegen Verstoßes gegen das Vereinsgesetz erstattet worden. Allen Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Quelle:
Quelle: Bündnis Mittweida/ Polizei Sachsen/ Freie Presse, http://www.amal-sachsen.de

28.04.2008 Chemnitz: Brandanschlag auf Kultur- und Wohnprojekt in Chemnitz
In der Nacht vom 28. zum 29. April versuchten unbekannte Täter in Chemnitz einen Brandanschlag auf das Wohn- und Kulturprojekt Reitbahnstraße 84 zu verüben.
Mindestens zwei Brandsätze wurden gegen die Fenster und die Plakatwand im Erdgeschoss des Gebäudes geschleudert.
Der eine Brandsatz bestand aus einer Bierflasche, die mit Spiritus gefüllt war, der andere aus einem Eistee-Tetrapak, ebenfalls gefüllt mit Spiritus. Augenzeugen berichteten, sie hätten zwei jung wirkende, vermummte Personen in schwarzer Kleidung fliehen sehen.
Eine der Bewohnerinnen des Hauses: „Das ist ein offensichtlicher Mordversuch. Wer Brandsätze auf Wohnhäuser wirft, muss davon ausgehen, dass dabei Menschen ums Leben kommen.“
Ein weiterer Bewohner: „Nur die Dummheit der Täter hat Schlimmeres verhindert.“
Die Täter warfen ihre Brandsätze offenbar ungeachtet der etwa 150 Meter stehenden Polizei, die gerade einen Autofahrer nach Alkohol kontrollierte.
Die Zeugen machten die Polizeibeamten auf ihre Beobachtungen aufmerksam, diese reagierten erst nach Beendigung der Kontrolle.
Seit Beginn des Projektes vor knapp zehn Monaten sehen sich die Bewohnerinnen Diffamierungen, Drohungen und auch Angriffen aus der Naziszene ausgesetzt. Dass auch dieser Anschlag seine Wurzeln im rechtsradikalen Spektrum hat, liegt daher nahe.
Damit reiht sich dieses Ereignis ein in eine Kette von Vorfällen, wie den Brandanschlag in Colditz und diverse Überfälle in Burgstädt und im mittelsächsischen Raum. Die dabei zu beobachtende erhöhte Gewaltbereitschaft schafft ein Klima der Angst.
Die Gesellschaft kann es sich unter diesen Umständen nicht mehr leisten, die Zustände weiterhin zu ignorieren.

Quelle: http://de.indymedia.org/2008/04/215020.shtml, http://venceremos.antifa.net/ddneonazis/uebergriffe/april08_brandanschlag.htm

29.04.2008 Ludwigsfelde
Die NPD lässt von Mitgliedern der Freien Kräfte Teltow-Fläming die sogenannte „Schulhof-CD“ vor der Gottlieb-Daimler-Schule und dem Marie-Curie-Gymnasium verteilen. Die CD ist ein Versuch der Partei, Jugendliche mithilfe von Musik mit rechtsextremen Liedtexten, zu ködern.
Quelle: http://aatf.antifa.net

29.04.2008 – Görlitz (Stadt Görlitz)
Am Nachmittag wird ein junger Mann aus der alternativen Szene in der Innenstadt von einem rechtsextremen Jugendlichen zunächst als „Möchtegern-Zecke“ beschimpft und anschließend mit der der Hand ins Gesicht geschlagen. Anschließend wird ihm angedroht, beim nächsten Mal würde man ihn „richtig fertig machen“.
Quelle: AMAL, http://www.amal-sachsen.de

29.04.2008 – Borna (Leipziger Land)
In der Nacht zum 29.04. überkleben unbekannte Täter in Borna Straßenschilder durch andere Schilder mit doppelseitigem Klebeband. Auf den beiden Schildern der Rudolf-Virchow-Straße wird der Aufkleber „Horst-Wessel-Straße“ angebracht. Das Schild der Thomas-Müntzer-Straße wird mit „Schlageter-Allee“ überklebt. Die Schilder der Stauffenbergstraße mit „Otto-von-Bismarck-Straße“ und die Geschwister-Scholl-Straße wird mit „Straße des Nationalsozialismus“ überklebt.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

30.04.2008 Teltow
Neonazis steckten sogenannte „Outing-Flugblätter“ in denen vermeintliche Antifaschisten mit Fotos, Namen und Adresse denunziert und bedroht werden. Quelle: http://aatf.antifa.net/

30.04.2008 Potsdam
Ein Afrodeutscher wurde vor seiner Wohnung im Schlaatz rassistisch beschimpft, geschlagen und getreten. Dabei wurde er verletzt. Der Täter konnten unerkannt fliehen, als Bewohner des Hauses eingriffen. (Quelle: rbb, 02.05.2008, http://opferperspektive.org)

Mai 2008

01.05.2008 Dortmund: Kl. Auseinandersetzung
Gestern Abend kam es gegen 23:00 Uhr in der Nähe der Brückstrasse/ auf höhe das Walls zu einer Auseinandersetzung zwischen MigrantInnen und Nazi-Hools.
Als ca. 10 Nazi-Hools zwischen 17-23 Jahren eine Gruppe von 5 MigrantInnen auf der Brückstr. anpöbelten ging es zwischen den beiden Gruppen sofort in eine Körperlichauseinandersetzung über. Als AntifaschistenInnen darüber informiert wurden, welche sich in der Nähe befanden, gingen diese sofort los um den MigrantInnen zu Helfen, als die Nazi-Hools sahen das sie jetzt einer gleich großen Gruppe gegenüberstehen zogen sie sich langsam zurück Richtung HBF. Beim Weggehen riefen sie noch Parolen wie „Scheiß Ausländer“ ,“Anti-Antifa“ und „Scheiss Hirsch-Q“ außerdem versuchten sie sich im Flaschen Weitwurf, welcher aber mit Mangelhaft abgeschlossen wurde.
Die Gruppe von Nazi-Hools bewegte sich seit ca.21 Uhr im Brückstrassen Viertel, kurzeitig standen sie wohl auch vor der Kneipe „Hirsch-Q“. (…) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215155.shtml, http://antifaunion.blogsport.de

01.05.2008 – Plauen (Stadt Plauen)
In den Mittagstunden wurde im Plauener Stadtteil Neundorf ein ca. 2 x 2 m großes Transparent mit einem Hakenkreuz gesichtet. Zudem wurde lautstark Nazimusik abgespielt. Die Polizei wurde informiert und Anzeige erstattet.
Quelle: artv, http://www.amal-sachsen.de

01.05.2008 – Wurzen (Muldentalkreis)
Der Asia-Döner-Imbiss-Stand auf dem Parkplatz des Kaufland-Marktes ist gegen 3.45 Uhr des 1. Mai regelrecht explodiert und wurde vollständig zerstört. Die Überreste des Wagens waren im Umkreis von ca. 40 m verstreut. Er ist offenbar vorsätzlich angezündet worden, wie die Polizei mitteilte. Zwar seien die Untersuchungen der Brandursachen-Ermittler noch nicht abgeschlossen, doch es mehrten sich die Hinweise, dass „da nachgeholfen wurde“. Sollte sich die Tat als eine politisch motivierte entpuppen, würde der Vorgang an den Staatsschutz übergeben. Bei „klassischer“ Brandstiftung ermittelten die Wurzener Beamten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht beziffert. Die Polizei bittet die Colditzer Bürger und ihre Gäste, die sich am 1. Mai gegen 14.30 Uhr bis 16.00 Uhr, auf dem Markt aufgehalten haben und das Handeln der Personengruppe mit dem Megaphon und/oder später die Fahrt der zwei Fahrzeuge über den Markt wahrgenommen haben, sich als Zeugen zu diesem Sachverhalt zu melden. Wenden Sie sich bitte an die Polizeidirektion Westsachsen unter der Telefonnummer: 0341 255-2224.
Quelle: LVZ/ MKZ/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

01.05.2008 – Freital (Weisseritzkreis)
Bei einer Veranstaltung der Linken auf dem Freitaler Neumarkt taucht eine Gruppe von etwa ein Dutzend Rechten auf und entrollt Transparente.
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de

01.05.2008 – Colditz (Muldentalkreis)
In der Muldestadt hat die Polizei einer Gruppe von 20 Personen einen Platzverweis für die Innenstadt erteilt. Wie ein Sprecher der Polizei erklärte, sei die Gruppe mit zwei Pkw durch das Zentrum von Colditz gefahren, wobei „eine Person mit einem Megaphon aus dem Auto heraus rechtsradikale Parolen rief.“ Die Parolen sollen antisemitischen Inhalts gewesen sein. Ein Teil der Gruppe – acht Personen – sei wenig später auch aufgrund von Bürgerhinweisen von Polizeibeamten gestellt worden. Jetzt werde wegen Volksverhetzung ermittelt. Der 23-jährige tatverdächtige Megafonbenutzer sei zur Identitätsfeststellung vorläufig festgenommen worden.
Quelle: LVZ/ Muldentalkreis/ redok/ Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

1.05.2008 Potsdam
Am »Herrentag« randalierte eine etwa 40-köpfigen Gruppe, die einheitlich bekleidet war, vor einem Dönerimbiss in der Innenstadt. Als ein Angestellter dies unterbinden wollte, wurde er rassistisch beschimpft, geschlagen und getreten. Weitere Mitarbeiter wurden mit Bierkrügen und Stühlen angegriffen, wobei fünf Personen verletzt wurden. Umstehende sollen die Schläger mit Rufen wie »Türken raus!« angeheizt haben. Zuvor hatte die Gruppe in Babelsberg Schilder migrantischer Geschäfte beschädigt und einen vermeintlichen Italiener angepöbelt. (Quelle: OPP, http://opferperspektive.org)

1.05.2008 Pirschheide
Auf einer Tankstelle wurden Jugendliche von Rechten als »Scheiß Punker« beschimpft und verfolgt. Etwas später griffen etwa 40 Personen die Jugendlichen an, wobei sie rechtsextreme Parolen riefen. Die Jugendlichen versuchten, auf das Gelände einer Bootsanlegestelle zu fliehen, sechs von ihnen wurden jedoch geschlagen und verletzt. Die Täter flüchteten vor der eintreffenden Polizei, die einige der Angreifer festnehmen konnte. (Quelle: OPP, http://opferperspektive.org))

1.05.2008 Dortmund: Naziübergriff
Ein paar Leichtverletzte nach einer Auseinandersetzung mit ca. 200 Neo – Nazis. Eine Gruppe Antifa´s ( ca. 40 Leute ) kam heute gegen halb drei am Dortmunder Hbf an.
Aufgrund anwesender Polizeifahreuge, insgesammt 5 Stück – d.h. mit NUR 10 Polizisten, war davon auszugehen, das sich am Bahnhof Nazis rumtrieben.
Nachdem sich die Gruppe der Antifa´s in Richtung Bahnhof bewegte, wurde klar, das das nicht nur ein paar waren, sondern weit mehr als 200.
Die Nazis gingen zuerst geschlossen in Richtung „Hirsch-Q“.
Leider wurde dann aber die bereits zurückweichende Gruppe Antifa´s ausgemacht.
Der gesamte Nazimob bewegte sich rennend auf die Gruppe zu. (…) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215338.shtml

1.05.2008 Bad Kleinen: Naziüberfall nach der Demo in HH
Als sich um 18.30 Uhr circa 30 bis 40 Antifas von der Demo aus Hamburg mit dem RE in Richtung Rostock auf den Weg machten, kam es im Bahnhof Bad Kleinen zu einem massiven und gewalttätigen Überfall durch circa 60 bis 70 autonome Nationalisten.
Als der Zug im Bahnhof einrollte, sah man sofort vereinzelte Gruppen von Faschisten, bis schnell klar wurde, dass es sich hierbei um eine geplante Verteilung über den gesamten Bahnsteig handelte. Wir Antifas saßen in kleineren Grüppchen im Zug verteilt. Kaum kam der Zug zum Stehen drangen die Faschisten in die Abteile ein und schlugen sofort und ohne Rücksicht mit erschreckender Brutalität auf die darinsitzenden Antifaschisten ein, auch wurden Flaschen gezielt auf die Personen gewurfen. Besonders, wenn nicht sogar ausschließlich betroffen war der 1. Waggon, in dem sich ca. 20 Antifas (bis dahin gutgelaunt) aufhielten. In sekundenschnelle drangen die Faschos durch beide Türen ein und schlugen von beiden Seiten auf eine eingekesselte Gruppe ein. Einzelne Antifaschisten versuchten aus dem Zug in Richtung Kleingärten zu fliehen. Der restliche Teil flüchtete sich in die obere Etage des 1. Abteils, wurde aber auch dorthin von den Faschisten verfolgt und aus nächster Nähe mit Flaschen und Fäusten massiv attackiert. Auch Antifaschisten aus anderen Abteilen wurden geschlagen und am Verlassen des Abteils gehindert. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215341.shtml?c=on#comments2

1.05.2008 Bremen: Nazis randalieren am HBF
Ca. 200 Nazis randalieren am Abend des 1.Mai im Bremer HBF! Am Abend des 1. Mai musste ich im Bremer Hbf beobachten wie ca. 200 Nazis, gemixt aus einem Großteil AN´s, Skinheads und Rockertypen aus Dortmund und dem angrenzenden ruhrgebiet pöbelnd aus ihrem Zug aus Richtung Hamburg in die Wartehalle des Bremer Hbf einmarschierten! Aufgefallen sind sie durch ihre ausgesprochen hohe Gewaltbereitschaft! Kaum in der Wartehalle angekommen begannen sie direkt an dort, und auf dem Bahnhofsvorplatz stehende Punks und links aussehende Personen zu jagen. Im Hbf dann schlugen sie sogar drei auf den Zug wartende Punks grundlos brutal zusammen. Die völlig überforderte Polizei griff nicht ein!
Als sie sich dann doch irgendwann dazu beschlossen rechte Gewalttäter aus deren Gruppen rauszuholen begannen Bürgerkriegsähnliche Zustände mitten im Bremer Hbf! Während die Polizei einen Fascho packte und Handschellen anlag drehten die 200 Faschos durch und gingen auf die Polizeikräfte los! Bewarfen sie mit Steinen, Flaschen, Böllern und sonst noch allem was fliegen konnte! Die Polizei ließ den „Kameraden“ dann wieder laufen um die durchaus sehr angespannte Situation beruhigen zu können. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215405.shtml

1.05.2008 Gadebusch
Am gestrigen 1.Mai kam es in der Nähe der Araltankstelle Gadebusch zu massiven Übergriffen von Rechtsradikalen gegenüber gadebuscher Jugendlichen.Gestern abend wurden acht männliche und weibliche Jugendliche auf dem Weg zur Tankstelle von ca. 20 Rechtsextremen angegriffen. Diese Neonazis fuhren in den Morgenstunden auf einem Anhänger, welcher von einem Traktor gezogen wurde, durch Gadebusch in Mecklenburg. Auf dem Anhänger, der von einem Tarnnetz überspannt wurde, war am Heck ein Galgen angebracht. An diesem war eine dunkelhäutige Gummipuppe erhängt! Dieses Gespann mit dem eindeutig rassistisch und menschenverachtendem Symbol MUSS dem einen oder anderen aufgefallen sein! Vom Anhänger dröhnte Rechtsradikale Rockmusik.
Bei dem Angriff wurden u.a. zwei Mädchen mit Elektroschockgeräten attackiert. Zudem gingen die Neonazis mit Flaschen auf ihre Opfer los. Nachdem sich die Jugendlichen sich zurückziehen wollten, griffen ca. 6 Nazis eine Person an. Sie schlugen den Mann brutal zu Boden, bis er mit dem Gesicht auf der Straße lag und traten ihn dann bis zur Bewußtlosigkeit. Er wurde kurz darauf ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach Eintreffen der Polizei zogen sich die Angreifer/innen zurück. Die Polizei nahm eines der OPFER in Gewahrsam und stellte von den anderen die Personalien fest. Bei einem kurz darauf erneuten Angriff der Neonazis wurde ein weiterer Jugendlicher,welcher von diesen attakiert wurde, von der Polizei mitgenommen.Die Neonazis ließ sie absurderweise unbehelligt laufen! Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215581.shtml, http://www.svz.de/home/top-thema/article//demo-nach-schlaegerei-am1-mai.html#CommentStart

1.05.2008 Hamburg: Gezielte Gewalt – Rechtsradikale attackieren Journalisten
Hetzjagd auf Reporter – ein Kameramann wird zu Boden gerissen, ein Journalist mit Steinen attackiert. Deutlich aggressiver als bislang haben Neonazis am 1. Mai in Hamburg Journalisten bedroht. Angeheizt von den „Autonomen Nationalisten“ formierten sich die sogenannten „Freien Kräfte“ zu Schlägertrupps, die gezielt auf Reporter losgingen. Journalisten – in den Augen der Neonazis „Teil des Schweinesystems“. Steckt dahinter eine Strategie der Führungskräfte? Zapp über die neue gezielte Gewalt gegen die Presse.Anmoderation:
Ob Kundgebung oder Krawall – der 1. Mai ist in Deutschland traditionell eine linke Veranstaltung. Besser gesagt: Er war eine linke Veranstaltung. In Hamburg kam die Gewalt diesmal nämlich auch von rechts. Neonazis drückten der Demo ihren Stempel auf und provozierten nicht nur Polizisten, sondern bedrohten auch Journalisten. „Judenpresse“, „Teil eines Scheißsystems“ – so die üblen Beschimpfungen. Doch es blieb nicht nur bei Verbalattacken. Gita Datta und Stefanie Zietz über eine neue Dimension rechter Gewalt gegen Journalisten.Text:
Hamburg: Aufmarsch der Neonazis zum 1. Mai. Journalisten sind vor Ort. Ein gefährlicher Job – sie schützen sich mit Helmen. Peter Jülich, freier Fotograf: „Es war in vielen Situationen so, dass aus der Demonstration raus anwesende Journalisten, Kameraleute bepöbelt wurden, bespuckt wurden, dass geschlagen wurde, dass getreten wurde, dass in Kameras reingegriffen wurde und dass Leute auch ganz mit Worten bedroht wurden. So von wegen, wenn wir dich kriegen, dann machen wir dich kalt oder wir schlagen dich tot oder so was. Das hab ich einige Male selber gehört.“ Quelle: http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4753018_REF2488,00.html

Anfang Mai 2008 – Schwarzenberg (Landkreis Aue-Schwarzenberg)
Im der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen verursachten Unbekannte an der Brückenbergschule erheblichen Sachschaden. So beschädigten sie das Haupteingangstor und einen Briefkasten. Mehrere Fensterjalousien wurden mit einem Faserstift beschmiert ,unter anderem mit einem Hakenkreuz. Der Schaden wird mit ca. 1.000 Euro beziffert.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

2.05.2008 Stolberg
Nach drei ausländerfeindlichen Aufmärschen in Stolberg wegen des Todesopfers einer Bluttat [1] scheint in Stolberg zwar vorerst Ruhe einzukehren – jedoch hat die NPD Eigenangaben zufolge nun jährliche Trauermärsche angemeldet. Der Anmelder des Aufmarsches ist nach Parteiangaben indes nicht der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Aachen und Stolberger Ratsmann, Willibert Kunkel, sondern der Vorsitzende des NPD-Kreisverbandes Düren, Ingo Haller. Dieser will kürzlich „die Nachfolgeveranstaltungen für die nächsten Jahre angemeldet“ haben. Quelle: http://klarmann.blogsport.de/

2.05.2008 Jüterbog
Mehrere Personen sangen laut der Information eines Zeugen am Abend des 1. Mai in einer Jüterboger Gaststätte Texte mit „rechtem“ Gedankengut sangen. Polizeibeamte stellten sieben Tatverdächtige im Alter zwischen 17 und 25 Jahren, die wegen ähnlicher Delikte bereits polizeiliche bekannt sind, fest und nahmen die alkoholisierten Männer (höchster Wert beim Atemalkoholtest: 2,61 Promille) vorläufig fest. (Polizeibericht, http://aatf.antifa.net)

02.05.2008 – Zwickau (Stadt Zwickau)
Ein 45-jähriger Mann wurde am Freitag gegen 13:00 Uhr am Georgenplatz unweit der „Citybank“ durch drei junge Männer angepöbelt, geschlagen und getreten. Der deutsche Geschädigte wurde wegen seiner schwarzen Haare als Türke bezeichnet und beschimpft. Nach einem Schlag auf den Hinterkopf ging er zu Boden, wo die Unbekannten weiter auf ihn eintraten. Die Täter werden vom Geschädigten als „Glatzen“ beschrieben. Sie sind 20-25 Jahre alt, etwa 170 cm groß, kräftige, muskulöse Gestalt. Alle trugen schwarze Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln. Zwei hatten schwarze „Bomberjacken“ an. Einer der Täter fiel durch dünn rasierte Kotletten auf, die bis zum Mundwinkel reichen. Ein anderer war tätowiert mit wellenförmigen, blauen Linien, von der Halsseite zum Oberkörper hin. Die Täter entfernten sich in Richtung Trabantdenkmal, wo sie auf andere Jugendliche trafen, zwei Jungs mit auffallend blonden, kurzen Haar und drei Mädchen mit kurzen rotbunten Haaren, auf Kopfmitte hoch gestylt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 0375/ 4284480 zu melden.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

02.05.2008 – Schwarzenberg (Landkreis Aue-Schwarzenberg)
In der Zeit von Mittwochnachmittag bis Freitagmorgen verursachten Unbekannte an der Brückenbergschule erheblichen Sachschaden. So beschädigten sie das Haupteingangstor und einen Briefkasten. Mehrere Fensterjalousien wurden mit einem Faserstift beschmiert unter anderem mit einem Hakenkreuz. Der Schaden wird mit ca. 1.000 Euro beziffert.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

02.05.2008 – Sebnitz (Sächsische Schweiz)
In der Nacht zum 2. Mai wird eine Scheibe des Bürgerbüros der Bundestagsabgeordneten der Linken, Monika Knoche, eingeschlagen.
Quelle: SäZ, http://www.amal-sachsen.de

2.05.2008 Berlin Friedrichshain
Gegen 15 Uhr verfolgt der Neonazi Alexander Basil und ein weiterer Nazi zwei alternative Jugendliche am Ostkreuz und bedroht sie. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm

03.05.2008 Apolda/Thür.: Nazi-Gewalt am „Vatertag“
Auch 2008 gab es in Apolda am so genannten „Vatertag“ mehrere Ausbrüche rechtsextremer Gewalt. Gegen Abend griffen sieben Männer einen Migranten an.
In Oberroßla spielte sich ein weiterer Zwischenfall ab. Am frühen Abend attackierten dort 20 Rechtsextreme feiernde Anwohner.
Die Übergriffe reihen sich in die Kontinuität der letzten Jahre ein. In Apolda und dem gesamten Land kommt es immer wieder zu Angriffen von Neonazis am „Vatertag“. Alle Jahre wieder: Rechtsextreme Gewalt am „Vatertag“
Allzuoft schlägt der dumpfe Rausch des Bieres in physische Gewalt um. Vor allem am so genannten „Vatertag“ kommt es immer wieder zu regelrechten Gewaltexzessen. Weit verbreitete Resentiments treten offen zu Tage, die Betroffenen sind meistens Angehörige von Minderheiten: MigrantInnen oder alternative Jugendliche. Im Jahre 2006 überfiel eine Gruppe bekannter Rechtsextremisten drei Migranten mit schwarzer Hautfarbe in Weimar. Vor Gericht verantworten mussten sich für jene Tat kürzlich die vorbestraften Apoldaer Nazis Thomas Wölfel und Maik Lieschke. [1] Verurteilt wurden beide zu Freiheitsstrafen. Auch im Jahre 2007 berichtete ein Indymediabeitrag – wie in den Jahren zuvor – von einer Welle der Gewalt gegen linke Einrichtungen und MigrantInnen am „Vatertag“. Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/215815.shtml, http://agap.antifa.net

03.05.2008 Berlin Friedrichshain
Eine Gruppe Linker wird gegen 3 Uhr in der Gärtnerstraße zwischen Grünberger und Boxhagnerstr. von 6 Neonazis angegriffen und mit CS-Gas verletzt. Di Neonazis sind Richtung Frankfurter Allee weiter gegeangen. Passanten rufen die Polizei. Als diese kommt, trifft sie niemanden mehr an. Indymedia
Ebenfalls in der Nacht zu Samstag wurde eine weitere Gruppe Linker am Boxhagner Platz s einer Gruppe unbekannter angegriffen und mit CS-Gas verletzt. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm

04.05.2008 Berlin Friedrichshain
In der Nacht zu Monntag wurde der Laden des Jugendbildungsträgers Naturfreunde Jugend in der Gryphiusstr. attackiert. Wie schon zwei Monate vorher wurde die Scheibe zerstört. Außerdem wurde die Frontscheibe des NFJ-Autos eingeschlagen. Noch am Morgen kam ein Bekennerschreiben mit folgendem Inhalt per email: „Der Anschlag auf Euer Büro und das Fahrzeug ist eine Antwort auf Euer antideutsches Nestbeschmutzertum. Rotfront Verrecke !!!“ Quelle: Indymedia, http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm

04.05.2008 – Lommatzsch (Landkreis Meißen)
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag mit Pflastersteinen die Schaufensterscheibe eines Dönerimbiss eingeschlagen. Tatort war der Lommatzscher Markt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.000 Euro.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

06.05.2008 Vlotho
Das Bundesinnenministerium verbietet zwei rechtsextreme Vereine, darunter auch das „Collegium Humanum“ aus dem ostwestfälischen Vlotho. In diesem Zusammenhang finden auch in Nordhessen Hausdurchsuchungen statt. Nach Angaben der örtlichen Tageszeitung findet eine Durchsuchung auch beim Verein „Bauernhilfe“ in Söhrewald (Landkreis Kassel, Teilorganisation des „Collegium Humanum“) statt. Bei dieser und einer weiteren Durchsuchungsaktion im Schwalm-Eder-Kreis werden Computer, Kontounterlagen, DVDs und Schriftverkehr sichergestellt. Quelle: http://www.antimanifest.de/anps.htm, HNA online vom 07.05.2008

06.05.2008 – Neustadt i. Sa. (Sächsische Schweiz)
Unbekannte Täter haben in der Nacht zum 06.05. auf dem Garagenhof Bruno-Dietze-Ring Nord und an einer Grundstücksmauer entlang der Götzingerstraße mehrere Graffiti angebracht. Sie bestehen aus roter Signalfarbe und zeigen neben mehreren Buchstabenkürzeln an einer frisch renovierten Garagenwand ein rund ein Meter mal ein Meter großes Hakenkreuz. Die Hakenkreuze an der Götzingerstraße sind etwa 40cm x 40cm groß. Auf die gleiche Weise wurden die dortigen Straßenschachtdeckel verunziert. Auch von der nach Sebnitz führenden Eisenbahnstrecke aus waren die Schmierereien im Garagenhof erkennbar. Die Beseitigungskosten werden voraussichtlich bei mindestens 500 Euro liegen.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

07.05.2008 – Groitzsch (Leipziger Land)
Durch mehrere Bürgerhinweise wurde gegen 22:35 Uhr bekannt, dass Unbekannte an einem Asia-Imbiss randalierten und mit zwei Rundhölzer gegen den Container geschlagen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die eingesetzten Beamten bemerkten mehrere Blutspuren, die den Verdacht nahe legten, dass sich einer der Täter verletzt haben müsste. Nach intensiven Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige (20/17) aus Groitzsch ermittelt werden. Der 20-Jährige wies Verletzungen auf. Es erfolgte eine umfangreiche Spurensicherung. Zur Zeit wird geprüft, ob ein rechtsgerichteter Hintergrund besteht. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

07.05.2008 – Torgau (Landkreis Torgau-Oschatz)
Unbekannte besprühten in der Nacht die Rückseite der „Katharina von Bora Schule“ mit silberner Farbe. So wurden u.a. zwei Hakenkreuze und ein Anarchistenzeichen gesprüht. Die Ermittlungsarbeiten dauern an.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

07.05.2008 – Eilenburg (Landkreis Delitzsch)
Unbekannte besprühten in Nacht große Teile der Eilenburger Innenstadt u.a. mit den Schriftzügen „8. Mai – Wir feiern nicht, Damals wie heute wir feiern nicht, Tag der Befreiung, Besetzer raus“. Die Spur der Sprayer zeigte sich in der Wurzner Straße, der Dübener Landstraße, an der Schondorfer Mark und der Wurzener Landstraße. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Propagandamaterial wurde auch noch einen Tag später in der Stadt gefunden, wie die Polizei am 08.05. mitteilte.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

08.05.2008 Ludwigsfelde
Zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus fühlten sich die Kriegsverlierer der Freien Kräfte Teltow-Fläming dazu veranlasst mit Kreide revisionistische Parolen an verschiedenen Stellen auf den Gehweg zu schreiben. Auch ein Gedenkstein für den von Nazis ermordeten Ernst Thälmann wird beschmiert. Quelle: MAZ 08.05.2008, http://aatf.antifa.net

08.05.2008 Berlin-Neukölln
Zu einer Saalveranstaltung der NPD mit Udo Pastörs in einer Behindertenwerkstatt, erscheinen auch Neonazis der Freien Kräfte Teltow-Fläming. Unter anderem Marty Gansekow, Dennis Härtel und Michael Skupin sowie Michael Brune, der versucht Gegendemonstranten zu fotografieren.
Quelle: http://aatf.antifa.net

08.05.2008 – Borna/ Geithain/ Schkeuditz (Leipziger Land)
Mehrere Transparente und Flugblätter mit Aufschriften, die Bezug auf den 8. Mai 1945 nehmen, wurden heute im Stadtgebiet von Geithain, Borna, Schkeuditz und Eilenburg aufgefunden. Zu lesen waren Aufschriften wie „8. Mai 1945, Tag der Trauer“ oder „8. Mai 1945, Tag der Befreiung von Heimat, Leben, Kultur, Besitz und Familie“. In Geithain wurden an mehreren Wiesen Holzkreuze mit verschiedenen Inschriften wie „tausende Kriegsgefangene“ aufgestellt. In Borna seien mehrmals am Tag an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sieben junge Männer mit zwei Holzkreuzen und zwei Plakaten aufgetaucht. Auf einem Plakat habe gestanden „8. Mai Mord am Volk“. Bevor die Polizei vor Ort war, seien die Personen jeweils auf Fahrrädern verschwunden, sagte Polizeisprecher. Die Plakate und Kreuze wurden entfernt.Zudem wurden hier überklebte bzw. zerstörte Wahlplakate festgestellt. Der Staatsschutz prüft, ob strafbares Handeln vorliegt.
Quelle: Polizei Sachsen, http://www.amal-sachsen.de

10.05.2008 Borgsdorf-Pinnow
Etwa 30 Jugendliche, die am Bernsteinsee feierten, wurden von ungefähr 10 Personen, die nach dem äußeren Erscheinungsbild zur rechten Szene gehören, angegriffen. Vier verletzte Personen mussten im Krankenhaus versorgt werden. Gegen einen 19-jährigen Rechten wurde Haftbefehl erlassen. Quelle: IW, 13.5.2008, http://opferperspektive.org

10.05.2008 Zossen
Die DVUführt mittags einen Infostand durch. Anwesend waren Bärbel Redelhammer-Raback (DVU-Abgeordnete im Kreistag Teltow-Fläming) und Birgit Fechner. Quelle: http://aatf.antifa.net/

10.05.2008 Teltow
14 Nazis aus Berlin und Brandenburg (u.A. von den Freien Kräfte Teltow-Fläming) fahren mit Fahrrad durch die Stadt, reißen Plakate runter und kleben rechte Sticker. Im Internet lügen sie sich noch glatt 10 Beteiligte hinzu.
Quelle: http://aatf.antifa.net/

10.05.2008 Teltow
14 Nazis aus Berlin und Brandenburg (u.A. von den Freien Kräfte Teltow-Fläming) fahren mit Fahrrad durch die Stadt, reißen Plakate runter und kleben rechte Sticker. Im Internet lügen sie sich noch glatt 10 Beteiligte hinzu.
Quelle: http://aatf.antifa.net/

10.05.2008 – Mittweida, Burgstädt, Rochlitz (Landkreis Mittweida)
In der Nacht vom Freitag zum Samstag werden nahezu zeitgleich die Fensterfronten der drei Geschäftsstellen der LINKEN in Mittweida, Rochlitz und Burgstädt zerstört.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de

10.05.2008 Landshut: Naziangriff auf Antifakundgebung
Am 10.5. wurde eine vom ‘Runden Tisch gegen Rechts Landshut’ organisierte Kundgebung zum Gedenken an die Befreiung vom Faschismus von ca. 10 Nazis aus Landshut und Regensburg tätlich angegriffen.Gegen 10 Uhr begann die Kundgebung des ‘Runden Tisch gegen Rechts Landshut’ in der Landshuter Altstadt. Es gab eine offene Podiumsdiskussion, die von den Passanten bei schönem Wetter gut und positiv aufgenommen wurde. Teilnehmer waren Michael Treitinger (Linkspartei Landesvorstand), Robert Andreasch (Journalist und Mitarbeiter beim AIDA-Archiv) und ein Vertreter des Runden Tisches. Desweiteren informierten verschiedene Gruppen wie VVN, Linkspartei, AK 3te Welt und auch das Forum Autonomer Umtriebe Landshut über rechte Strukturen und Aktivitäten und über die geschichtliche Bedeutung des 8. Mai. (..) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217030.shtml, http://faul.blogsport.de/

10.05.2008 Nazi-Angriff an der Ruhr
Am Samstag den 10.5.08 griffen Nazis rund um die AN Hattingen/Essen an der Ruhrwiesen auf Höhe Bochum Dahlhausen vermeintliche MigrantInnen an und verletzten 4 von ihnen leicht. Wie auch schon die Jahre zu vor nutzen die ortsansässigen Nazis bei gutem Wetter die Ruhrwiesen als Treff. Der anliegende Bahnhof Bochum-Dahlhausen ist direkt aus Hattingen und Essen/Essen-Steele erreichbar und ist daher für die dort ansässigen, organisierten Nazis optimal gelegen.
Bereits über den gesamten Nachmittag des Tages stießen immer wieder Kleingruppen von Nazis zu ihren, sich bereits abseits positionierten Kameraden hinzu. Es wurden eindeutige T-shirts(Lunikoff/Good Night Left Side) getragen, sodass bereits zu diesem Zeitpunkt keinerlei Zweifel an deren politischen Einstellung bestand. Gegen 20 Uhr fuhr wie üblich eine Streife die Ruhrwiesen entlang um nach dem „Rechten“ zu sehen. Kurz nachdem die Streife den Nazihaufen von nunmehr ca. 35 Mann passiert hatte, machten sich immer mehr – letzendlich 30 – Nazis auf den Weg zu einem aufgeschlagenen Zelt und griffen dort aus nächster Nähe Migranten mit Pfefferspray, Teleskopschlagstöcken und Flaschen an. Allein anhand der Bewaffnung konnte man sehen, dass es sich hierbei nicht um eine zufällige Schlägerei zwischen Jugendlichen handeln konnte. Dank nun einsetzender Gegenwehr konnten die Nazis mit Flaschen auf Distanz gehalten werden, bevor der Streifenwagen zurückkehrte und sich todesmutig zwischen beide Lager stellte und per Lautsprecher durchsage sinnlose Beruhigungsversuche unternahm. (..) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217236.shtml, http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/1189559/polizei_bochum?search=bochum

10.05.2008 Bocholt: Faschisten rufen zur Mord auf

Seit Samstag, den 10. Mai, kursiert im Internet ein Video, in dem zum Mord an dem Antifaschisten Rainer Sauer aufgerufen wird.
In einem dreiminütigen Filmbeitrag wird zunächst sein Konterfei gezeigt, dann erscheint ein Maschinengewehr, dazu im Hintergrund Hetzmusik mit eindeutigen Texten. Auch persönliche Daten werden eingeblendet. Das Video ist laut Eingabedaten von „NSBocholter“
Rainer Sauer, Kreissprecher der LINKEN.Borken, Gewerkschaftsaktivist und bekennender Antifaschist stellte sich in der Vergangenheit den braunen Terror in Bocholt entgegen:
Als Neo-Nazis für den 8. September 2007 eine Demonstration in Bocholt ankündigten, organisierte die von Rainer Sauer gegründete Bürgerinitiative eine Gegendemonstration, an der sich über 2.000 Menschen in der rund 75.000 Einwohnerstadt beteiligten. Zugleich sammelte die Initiative über 4000 Unterschriften für ein Verbot der NPD.
Daraufhin wurde das Haus von Rainer Sauer und seiner Familie von Neonazis belagert. Mit Sprechgesängen umkreisten die Neonazis in der Nacht vom 11. auf dem 12. Januar 2008 sein Haus, aus ihren Autos schallte neofaschistische Musik. (…) Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217497.shtml, Link zur Soli-Seite

11.05.2008 – Mittweida (Landkreis Mittweida)
Auf dem Heimweg befindliche alternative Jugendliche werden in ihrem PKW durch zwei Wagen verfolgt, die versuchen, sie von der Straße abzudrängen. Die Täter flüchteten beim Nahen der Polizei. Eine Anzeige wurde erstattet.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de

12.05.2008 Menden: Naziübergriff
In Menden (Sauerland) kam es vor ein bis zwei Stunden zu einer Auseinandersetzung zwischen einigen Antifas und einer großen Gruppe Nazis. Die AntifaschistInnen waren auf der Mendener Kirmis unterwegs als sie erst von den Nazis beleidigt und darauf angegriffen wurden. Ernsthafte Verletzungen auf Seiten der AntifaschistInenn hat es scheinbar nicht gegeben. Allerdings gab es sowohl von Seiten der Nazis als auch von Seiten der AntifaschistInnen massiven Pfeffersprayeinsatz. (…) Quelle: http://antifasauerland.blogsport.de/

12.05.2008 – Gehringswalde (Landkreis Mittweida)
In der Nacht zum Pfingstmontag ist ein alternativer Jugendlicher Opfer eines Angriffs geworden. Er wurde in seiner Wohnung in Geringswalde überfallen. Die Täter warfen Fensterscheiben ein und zertrümmerten Türen. Täter und Fahrzeuge konnten eindeutig identifiziert werden. Nach diesen Erkenntnissen handelt es sich eindeutig um Neonazis.
Quelle: PM Die Linke, http://www.amal-sachsen.de

12.05.2008 Ludwigsfelde
In der Nacht wurden Schmierereien mit provozierenden Parolen, welche der rechten Szene zugeordnet werden können, in den Abmessungen von etwa 170 mal 300 cm an beiden Fahrtrichtungen der Brücke der B 101, die im Ludwigsfelder Preussenpark über die L 79 führt, gegen 07.15 Uhr festgestellt. Im gleichen Zeitraum wurden vermutlich durch dieselben Täter auch Schmierereien im Bereich der Potsdamer Straße an einer Eisenbahnbrücke sowie der Fassade eines Einkaufsmarktes mittels schwarzer Farbe angebracht. (Polizeibericht)

12.05. 2008 Teltow/Kleinmachnow
In der Nacht vom 11. zum 12. Mai wurden in beiden Orten Flugblätter mit rechtsextremen Inhalten gesteckt. Inhaltlich beziehen sie sich auf eine antifaschistische Demonstration am 17. Mai und hetzen gegen „Linkskriminelle“ und „Undeutsches“. Unterzeichnet ist das ganze mit dem Symbol der Jungen Nationaldemokraten und sogenannten „Freien Kräften“.

17.05.2008 Kassel
Die NPD betreibt einen Infostand auf einem Parkplatz in Melsungen. Quelle: http://www.antimanifest.de,
Bilder vom 17.05.2008 im Archiv,

18.05.2008 Denim: Angriff auf linke Jugendliche
Jugendliche von Neonazis angegriffen aufgrund der Beziehung zu „Feine Sahne Fischfilet“
Gestern Nacht (17.05.2008) wurden auf dem Peenefest in Demmin 3 alternative Jugendliche verfolgt und auf einem Parkplatz von 8 Neonazis verprügelt. Als Begründung dieses Angriffes nannten die Täter die persönliche Bekanntschaft der Jugendlichen zur Band ,,Feine Sahne Fischfilet“. Auf einen am Boden liegenden Menschen wurde eingetreten, und eine andere Person wurde mit einer Flasche attackiert.
Teilweise sind die Täter der gestrigen Tat namentlich bekannt.Die bekannten Neonazis sind einer Gruppe zuzuordnen, welche seit geraumer Zeit des Öfteren in Görmin und Loitz verkehren.
Ein Sprecher der antifaschistischen Band ,,Feine Sahne Fischfilet“ dazu: ,, Mit Erschrecken haben wir diese Tat vernommen! Der Angriff vom 17.05 reiht sich unseres Erachtens nach in die verschiedensten neonazistischen Aktivitäten der letzten Zeit im Landkreis Demmin ein. Alternative/Antifaschistische Jugendliche werden bedroht und rechte Jugendliche versuchen eine ,,Zone der Angst“ zu etablieren. (…)

Quelle: http://de.indymedia.org/2008/05/217646.shtml

18.05.2008 Berlin Friedrichshain

Gegen 4.50 Uhr wird eine Frau am U-Bhf. Frankfurter Allee von drei Neonazis mit Pfefferspray angegriffen. Quelle: http://freeweb.dnet.it/antifhain/chronik.htm

CDU/NPD/PI UND Ulfkotte – Traulich vereint

Veröffentlicht in Hass, Menschenverachtung, Nazis, Rechtsradikale, Terror, primitive Parolen mit Tags , , , , , am September 6, 2008 von antifara

Das sich die CDU mit ihrem bewussten Rechtsruck nicht unbedingt einen Gefallen tun würde, war vielen schon seit einiger Zeit klar. Aber sie hatte natürlich auch kaum eine Wahl, seit die Schröder-SPD sich mit ihrem Rechtsruck auf die alten CDU-Positionen bewegte und ihr nicht nur den Platz rechts der Mitte sondern praktisch ihre ganzen Politikfelder streitig machte.

Wenn die Arbeitgeber, das Großkapital oder die vereinte Neoliberale heute einen willigen Helfer brauchen um Geld von unten nach oben zu verteilen, Bürger- und Arbeitnehmerrechte zu beschneiden oder die Menschen ganz allgemein etwas unfreier zu machen, dann wird dazu keine CDU mehr gebraucht. Das erledigt die SPD selbst und wahrscheinlich auch noch kostengünstiger als die CDU.

Natürlich hat die CDU ihre alten Claqueure immer noch, die sich alle Mühe geben jeden Hauch einer Aussage laut zu beklatschen und von der gleichgeschalteten Medienlandschaft auch brav ständig zitiert werden. Trotzdem geht in der CDU die Furcht um.

Ständig sinkende Mitgliederzahlen gibt es zwar bei beiden großen Volksparteien und die Verluste bei der SPD sind größer, aber die eigenen Verluste sind ein Menetekel, genau wie die immer weiter abnehmende Bereitschaft der Bürger sich an Wahlen, die nichts verändern, zu beteiligen. Der Versuch von Jürgen Rüttgers in NRW die CDU links von der SPD zu positionieren darf als gescheitert angesehen werden.

Selbst moderate Positionen zu Arbeitnehmerfragen werden von der Mittelstandsvereinigung und anderen Wirtschaftsgruppen in der CDU sofort unter Beschuss genommen, während gleichzeitig an der Basis und das nicht nur im Osten eine Öffnung zu radikalen Standpunkten abzeichnet. Die Aussage des CDU-Fraktionschef im Kreistag Nordsachsen, Roland Märtz „Wenn die NPD Vorschläge hat, die für den Kreis gut sind, gibt es keinen Grund, sie abzulehnen“, ist zum einen ja gar nicht so verkehrt, zum anderen spiegelt sie aber auch die aktuelle Situation innerhalb der CDU wieder.

Der Feind der CDU steht doch für die meisten CDU-Anhänger nicht auf der rechten, sondern ausschließlich auf der linken Seite. Wen bedient den Roland Koch mit seinen ständigen ausländerfeindlichen Aussagen, doch genau diese Klientel, die sich die CDU mit der NPD, den Republikanern und diversen anderen Rechtsgruppen teilen muss.

Tatsächlich hat die CDU eine gute Chance große Teile dieser Wähler für sich zu gewinnen, wenn sie zumindest formal deren Positionen teilt. Deshalb dürften doch Dr. Udo Ulfkotte und andere in den CDU Niederungen offen die Abneigung gegen Muslime schüren und mit ihren Gespenstergeschichten und aufgebauschten Lügenmärchen agieren, um dieses Publikum in die CDU oder doch zumindest an die CDU-Wahlurne zu holen.

Natürlich will die CDU nicht die NPD stärken, sondern nur in deren Wählerpotential herumgraben. Da diese Wähler auch wieder einmal eine Wahl gewinnen wollen und die NPD nicht in der Verfassung ist, dies zu schaffen, bietet es sich einfach an, deren Wähler mit etwas Stimmungsmache und ein paar kessen Sprüchen zu sich zu locken.

Das man dazu auch die eigene Pressekontakte wie die Springerpresse gebraucht, um einem alten Freund etwas Unterstützung zu geben, ist da schon fast normal und es ist typisch für den „vorwärts“ zwar die richtige Frage zu stellen, aber nicht auf die Antwort zu kommen.

Am Donnerstag konnte man nun Ulfkottes apokalyptische Visionen in der „Welt“ lesen. Düster menetekelt er über Brüssel: „57 Prozent der Neugeborenen sind dort derzeit Muslime. Wie in vielen europäischen Städten ist auch in Brüssel Mohammed der häufigste Vorname für männliche Neugeborene. Brüssel wird nach Angaben der Universität von Leuven in etwa 15 Jahren eine islamische Stadt sein.“ Das ist zwar so einfach behauptet Unfug, denn das würde voraussetzen, dass alle anderen Rahmenbedingungen – Geburtenrate, Sozialstruktur und Sozialstatus, religiöse Bindung etc. – völlig unverändert bleiben, aber eine solche dramatische Behauptung sichert die Schlagzeilen. Doch das ist für Ulfkotte längst noch nicht alles: „Und überall geben wir unsere Werte auf: In Dänemark zahlt seit diesem Jahr die erste Kirche Schutzgeld an Muslime, um ihre Christen beim Kirchgang vor Übergriffen zu schützen. (…) In Ländern wie Schweden diskutiert man über einen Strafnachlass für ‚Ehrenmörder’ – alles andere könnte ja den Islam beleidigen.“. Das hätte man bei dieser Dramatik dann doch gern etwas genauer: Wo und wie passiert das mit dem Kirchenschutzgeld? Oder: „In Ländern wie Schweden diskutiert man…“? Wer diskutiert da? Wo sonst noch? Genauigkeit ist freilich Ulfkottes Sache nicht, er bleibt lieber im Ungefähren. Statt dessen sein tiefschwarzes Fazit. „Unsere Kinder werden uns unangenehme Fragen stellen. Dann aber dürfte es zu spät sein, die Entwicklung aufzuhalten.“ Doch noch leistet Ulfkotte Widerstand: Am 1. September erscheint von ihm sein jüngstes Buch „SOS Abendland – Die schleichende Islamisierung Europas“, wie die „Welt“ mitteilt.

Die unangenehme Frage, wieso ein solches Machwerk wie der Artikel von Ulfkotte samt Werbung für sein Buch einen Weg in eine renommierte Zeitung wie die „Welt“ findet, könnte wohl nur die Chefredaktion beantworten.

Die Welt für eine renommierte Zeitung zu halten ist schon abenteuerlich, aber natürlich nützen Ulfkottes Schwarzmalereien der CDU. Man mag ja vielleicht getrennt marschieren, aber zumindest Ulfkotte hofft auf ein Mandat der CDU, das ihn aus der hässlichen Tretmühle des freien Journalismus und der ständigen Parteigründungen befreit und auf dem er alt werden kann. Am liebsten auf ein Mandat in Brüssel oder Berlin.

Es ist nicht klar welche Versprechungen ihm von Seiten der CDU gemacht worden sind, die ja jetzt mit ihrem anderen Extremfall dem INSM-Mann Oswald Metzger erst einmal gescheitert ist und wie man hört könnte gleiches noch einmal passieren. Ein Ulfkotte ließe sich wohl nur über einen sicheren Listenplatz in ein Mandat hieven.

Vielleicht hat sich Dr. Ulfkotte auch deshalb wieder seinen alten Freunden von PI zugewandt. Seit einiger Zeit prangt auf deren Seite eine Werbung von der Bürgerbewegung Pax Europa, die ansonsten wohl nur wenig bewegt und sich auch selbst sehr statisch gibt. Das ist schon etwas seltsam weil ja Herr Ulfkotte, auch in Bezug auf den laufenden Prozess mit mir, bisher immer die offensichtliche Zusammenarbeit zu verschleiern suchte, auch wenn einige Berichte fast identisch bei ihm und PI erschienen.

Es kann allerdings auch sein, das dies eine Nachricht an die CDU ist. Denn wer Ulfkotte kennt, weiß dass dieser Mann zu Blitzrochaden neigt. Mal mit SIOE, dann mit dem Vlaams Belang, mit Blocher und Zukunft CH. Wenn ihm die CDU nicht zu Diensten ist, könnte er leicht auf die Idee kommen, eine neue Rochade vorzunehmen und sich mit Pro Köln und Pro NRW und den anderen Pros verbünden.

Das geht zwar nicht mehr schnell genug um bei dem Kölner Kongress mit Heinz-Christian „HC“ Strache, Henry Nitzsche sowie Filip Dewinter zusammen zu treffen, aber es werden sich schon andere Gelegenheiten finden, zumal ja sein Dolmetscher und Freund Bart Debie zur Zeit auch etwas gehandicapt sein dürfte, da er eigentlich seine einjährige Freiheitsstrafe absitzen oder doch mit der elektronischen Fussfessel unter Hausarest verbringen müsste.

Vielleicht hat sich die CDU aber auch längst entschieden und Ulfkotte kann als Kopf der Ultrarechten in der CDU zu neuen Ehren kommen. Das könnte der CDU viele Stimmen aus diesem Lager bringen und zusammen mit Oswald Metzger wären dann die Extrempunkte deutscher Politik ausreichend in der CDU Politik vertreten. In diesem Fall ist die Werbung auf PI wohl auch ein erster Versuch, sich die alte Klientel zurückzuholen, um sie in die CDU einzugliedern.

Insgesamt verschiebt sich das Spektrum der CDU bis weit über den rechten Rand hinaus, in Gefilde, die niemand wirklich so genau untersuchen möchte. Sie darf dabei allerdings nicht vergessen, die Positionen an ihrem linken Rand besetzt zu halten, um zu verhindern das die SPD nachrutscht.

PI solidarisiert sich mit Neonazis und Rechtsextremisten

Veröffentlicht in Hass, Menschenverachtung, Nazis, Rechtsradikale, Terror, primitive Parolen am September 5, 2008 von antifara

Es ist immer wieder erschreckend, mit welcher Leichtigkeit Teile der Bevölkerung auch nach der Erfahrung von Nationalsozialismus und SED-Diktatur bereit sind, auf die schlichte Stigmatisierung von Mitmenschen mit blankem Hass bis zum Vernichtungswillen zu reagieren.

Was sich bei den praktisch Informationslosen (PI) auf den ersten Blick wie das Eingeständnis eigener Unzulänglichkeiten liest, entpuppt sich dann doch sehr schnell nur als Sympathiebekundung für den Berliner Rechtsextremisten Detlef Britt, dessen Nähe zur Neonaziszene alles andere als eine unwahre Behauptung ist. Jedenfalls hatte er bisher keinerlei Berührungsängste mit NPD-Funktionären und anderen lokalen Neonazi-Größen:

Die lokalen Neonazis brauchten erst gar kein Motto, um sich an der Demonstration der Heinersdorfer Bürger zu beteiligen. So tauchte der ehemalige Pankower Republikaner Detlef Britt Seit an Seit mit Jörg Hähnel, dem Pankower NPD-Kreisvorsitzenden, ebenso auf dem Antrittsplatz der Demonstration auf, wie das DVU-Landesvorstandsmitglied Sascha Kari aus Berlin-Neukölln. Neben den beiden altbekannten Kadern nahmen auch weitere Mitglieder des lokalen NPD-Kreisverbandes, Mitglieder einer Kameradschaft aus dem Prenzlauer Berg sowie Autonome Nationalisten ungestört an der Demonstration teil.

Interessant ist in diesem Zusammenhang allerdings auch, wen PI da zur Verteidigung von Britt heranzieht. Dabei handelt es sich um den schon in den neunziger Jahren vom Verfassungsschutz als rechtsextremisch eingestuften Verein Die Deutschen Konservativen. Dessen Vorsitzender Joachim Siegerist – ein wegen Beleidigung, Volksverhetzung und Aufstachelung zum Rassenhass mehrfach vorbestraftes ehemaliges CDU-Mitglied – fiel in der Vergangenheit häufig durch die Verbreitung rechtsradikaler und antisemitischer Propaganda auf. Israel erklärte Siegerist unerwünschten Person, dem deshalb die Einreise ins Land verweigert wird, weil man ihn dort für einen

politisch aktiven Rassisten des extremen rechten Flügels

hält. Dass das nicht zu Unrecht geschieht, beweisen verschiedene Äußerungen von Siegerist, in denen er von

Strolchen aus dem Jüdischen Weltkongress und fanatischen Juden aus Israel

spricht, die

Deutschland in den Staub drücken wollen.

Den ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, bezeichnete er als einen

mir überaus unsympathischen Berufsjuden.

Siegerists Verein selbst schaltete drei Tage nach dem Tod von Rudolf Heß eine Traueranzeige in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und vertrieb ein Jahr später Rudolf-Heß-Gedenkmünzen.

Für PI ist die ganze Geschichte auf jeden Fall der nächste PR-Super-GAU. Über soviel Dummheit und mangelnde Recherche kann man eigentlich nur noch lachen. Andererseits muss man für solche Beiträge dankbar sein. Nichts funktioniert besser als die freiwillige, wenn auch zweifellos so nicht beabsichtigte Selbstdemaskierung. In diesem Sinne:

Weiter so, PI!

http://www.pi-news.net/2007/11/antifa-terror-gegen-moscheekritiker/#more-5387

http://archiv.mut-gegen-rechte-gewalt.de/artikel.php?id=3&kat=10&artikelid=2384

Gefunden bei PK